Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
17.06.2020, 10:26 Uhr

Zwölf neue Ladesäulen für Elektroautos im Landkreis Emsland

Freuen sich über den Ausbau der Ladeinfrastruktur (von links): Landrat Marc-André Burgdorf, Ludger Brüffer (Leiter kommunales Partnermanagement „innogy“), Dezernent Michael Steffens, Hermann-Josef Jansen („innogy“-Kommunalmanager) und Ralf Wellmer (Stabsstelle des Landkreises). Foto: privat

Freuen sich über den Ausbau der Ladeinfrastruktur (von links): Landrat Marc-André Burgdorf, Ludger Brüffer (Leiter kommunales Partnermanagement „innogy“), Dezernent Michael Steffens, Hermann-Josef Jansen („innogy“-Kommunalmanager) und Ralf Wellmer (Stabsstelle des Landkreises). Foto: privat

Meppen Der Landkreis Emsland geht bei der Elektromobilität voran: An gleich zwölf neuen Standorten sind im Emsland Ladesäulen für Elektroautos aufgestellt worden. In Lingen, Geeste, Twist, Meppen, Haren, Lünne, Freren und Bawinkel sind Ladepunkte für mehr Elektromobilität entstanden. Etwa 50 Prozent der Gesamtkosten pro Ladesäule steuert der Landkreis Emsland bei, der Rest des Betrages wird durch den Bund und „innogy“ bezuschusst.

„Die Förderung der Elektromobilität ist ein wichtiges Anliegen des Landkreises. Wir freuen uns, dass wir in den Städten und Gemeinden unserer Region mit diesem Angebot einen Anreiz für mehr emissionsarme und leise Fahrzeuge geben können. Sicher ist das für manchen Bürger ein zusätzliches Argument, auf Elektromobilität umzusteigen und für manchen Elektroautofahrer ein weiterer guter Grund, das Emsland zu besuchen“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf, der ergänzt, dass das Emsland überdies Spitzenreiter bei den erneuerbaren Energien sei und damit auch den „grünen“ Kraftstoff liefern würde.

Ein mit Bundesmitteln gefördertes Programm und die Unterstützung durch „innogy“ macht diese Weiterentwicklung des Ladenetzes möglich. Als führender Ladenetzbetreiber hat „innogy“ Fördermittel des Bundes für den Aufbau von neuen Ladesäulen erhalten. Die Förderung stammt aus dem „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“. Die Ladesäulen lassen sich allerdings nicht alleine durch das Förderprogramm des Bundes und Investitionen von „innogy“ aufstellen. Deswegen sind bei zahlreichen Standorten zusätzlich die Kommunen oder Werbepartner beteiligt.

Aufladen im Doppelpack

Die neuen Ladesäulen haben zwei Ladepunkte, die das gleichzeitige Aufladen von jeweils zwei Elektrofahrzeugen zulassen. „Der Ausbau des Ladenetzes ist die zentrale Voraussetzung für den Erfolg der Elektromobilität, ,innogy‘ wird den Ausbau in Deutschland deshalb auch weiterhin an vorderster Stelle vorantreiben. Die Förderzusage des BMVI, uns beim Ausbau der Ladeinfrastruktur zu unterstützen, ist ein wichtiger Schritt. Elektroautos laden an unseren Ladesäulen 100 Prozent Ökostrom und sind für alle zugänglich. Bezahlt wird entweder über einen Autostromvertrag oder per Paypal beziehungsweise Kreditkarte“, so „innogy“-Kommunalmanager Ludger Brüffer. Der Landkreis hat das Unternehmen mit der Bereitstellung und dem Betrieb der neuen E-Ladesäuleninfrastruktur betraut.

Verlosung: E-Testauto für eine Woche

Um weitere Menschen für das Thema Elektromobilität zu begeistern, verlosen „innogy“ und der Landkreis zwei E-Testfahrzeuge für einen Zeitraum von je einer Woche – kostenfreies Laden an den „innogy“-Ladesäulen inklusive. Interessierte Emsländer, die mindestens 21 Jahre alt und im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sind, senden dazu bis Ende Juni eine E-Mail mit dem Betreff „E-Mobilität“ an stabsstelle@emsland.de, unter allen eingegangenen Zuschriften entscheidet das Los. Eine Übersicht über die Standorte der neuen Ladeinfrastruktur gibt es auf der Homepage des Landkreises.

Ems-Vechte