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15.07.2019, 21:00 Uhr

Zweimal rund um die Uhr Tennis gespielt

Das hat es beim TC Blau-Weiß Emlichheim bisher noch nicht gegeben: Vom 6. auf den 7. Juli wurde auf zwei Plätzen zweimal rund um die Uhr, von 11 bis 11 Uhr, Tennis gespielt. Der Erlös von mehr als 3400 Euro geht an ein Waisendorf in Uganda.

Die Organisatorinnen Martina Eilert, Wilhelmine Warsen, Astrid Held, Kerstin Dreher, Katja Bongartz, Roswitha Assen, Delia Schoemaker und Anita Timmermann (von links) freuen sich über eine gelungene Spendenaktion und danken dem TC BW Emlichheim für die kostenlose Nutzung der Anlage. Foto: privat

Die Organisatorinnen Martina Eilert, Wilhelmine Warsen, Astrid Held, Kerstin Dreher, Katja Bongartz, Roswitha Assen, Delia Schoemaker und Anita Timmermann (von links) freuen sich über eine gelungene Spendenaktion und danken dem TC BW Emlichheim für die kostenlose Nutzung der Anlage. Foto: privat

Im fliegenden Wechsel, jeweils zur vollen Stunde, standen durchgehend vier Doppel-Teams auf den Courts. Als am Samstag gegen 16 Uhr Regen einsetzte, wurden die Spiele kurzerhand für zwei Stunden in die Emlichheimer Tennishalle verlegt. Nachts sorgte eine Flutlichtanlage für gute Sicht.

Ein Organisationsteam, bestehend aus acht Emlichheimer Tennisspielerinnen, konnte insgesamt 79 aktive Vereinsmitglieder für diese Aktion mobilisieren, die zwischen ein und bis zu sieben Stunden lang ihre Schläger für einen wohltätigen Zweck schwangen. Der Erlös des „24-Stunden-Turniers“ ist für das Jugend- und Waisendorf Umudugudu in Ruanda bestimmt, eine Einrichtung, die obdachlosen Kindern und Jugendlichen ein neues Zuhause sowie Möglichkeiten zur schulischen und beruflichen Ausbildung bietet (www,umudugudu.de/).

Der Grund für diese Spendenaktion liegt einige Jahre zurück: Luca Dreher, Sohn einer der Organisatorinnen, hat 2015 ein dreimonatiges soziales Praktikum in Umudugudu absolviert, wobei Mutter Kerstin und Bruder Marco ihn dort besuchten. Überzeugt von dem Kinderdorf-Projekt und inspiriert von Joey Kellys 24-Stunden Urban Run kam Kerstin Dreher und ihren Mitstreiterinnen die Idee zu einem Tennis-Marathon.

Mit der Grafschafter Volksbank und der Jansen GmbH & Co.KG wurden zwei Sponsoren gefunden, die bereit waren, für jede gespielte Stunde Tennis einen Betrag zu spenden. Partyservice Bloemendal stiftete Bratwurst, die während des Turnier verkauft wurde, und die Peters Arbeitsbühnen- und Gerätevermietung GmbH aus Itterbeck stellte unentgeltlich die Flutlichtanlage. Insgesamt - inklusive vieler kleinerer und größerer Spenden von weiteren Firmen und auch Privatleuten - können sich die Veranstalterinnen über einen Erlös von 3431,31 Euro freuen, der in voller Höhe an das Jugend- und Waisendorf Umudugudu in Ruanda geht.