21.07.2021, 18:10 Uhr

Zwei Grafschafter Holzmechanikergesellen losgesprochen

Zwei Holzmechaniker mit ihren Gesellen-Möbelstücken. Foto: GBS

Zwei Holzmechaniker mit ihren Gesellen-Möbelstücken. Foto: GBS

Nordhorn Die Holzmechaniker sind die „Tischler“ der Industriebetriebe, sagt man zur besseren Erläuterung, wenn die Frage aufkommt, wie sich Tischler und Holzmechaniker denn überhaupt unterscheiden. In den meist hochtechnisch arbeitenden und gut ausgestatteten Betrieben der Grafschaft werden die angehenden Holzmechaniker über drei Lehrjahre entweder im Schwerpunkt eins Möbelbau und Innenausbau oder im Schwerpunkt zwei Bauelemente, Holzpackmittel und Rahmen ausgebildet.

Die Ausbildungsinhalte decken sich, abgesehen von einem Schwerpunkt im dritten Lehrjahr, weitestgehend mit denen der Tischler. Als Prüfungsstück in diesem Sommer wurde ein Garderobenmöbel gefertigt, mit Drehtüren, Schubladen und einer Kleiderstange. Ganz besonders präzise, das heißt auf den halben Millimeter genau, musste zusätzlich eine Arbeitsprobe in Form einer Box mit Deckel, mit Einsatzfräsungen und Bohrungen hergestellt werden.

Folgende Prüflinge haben die Gesellenprüfung zum Holzmechaniker erfolgreich bestanden: Lucas Pieper und Florian Menzel. Beide sind „ehemalige“ Auszubildende der Firma Rosink Nordhorn, Objekteinrichtungen

Die Mitglieder der Holzmechaniker-Prüfungskommission Folker Krabbe, Michael Weckenbrock, Carolin Dornieden und Jürgen Meiners wünschen den beiden jungen Gesellen alles Gute für die berufliche und private Zukunft.