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14.10.2019, 11:30 Uhr

Zukunftsraum Emsland gibt Impulse für smartes Wohnen

Welche Möglichkeiten gibt es beim smarten Wohnen? Und wo kann ich in meiner Umgebung entsprechende Produkte erhalten? Der Zukunftsraum Emsland soll Bürgerinnen und Bürgern erste Informationen und konkrete Anknüpfungspunkte liefern.

Dezernent Michael Steffens (7. von rechts) mit Projektpartnern beim Zukunftsraum Emsland Foto: Landkreis Emsland

Dezernent Michael Steffens (7. von rechts) mit Projektpartnern beim Zukunftsraum Emsland Foto: Landkreis Emsland

Zum Projektauftakt trafen sich jetzt Teilnehmer des beteiligten Unternehmernetzwerkes „Wohnen mit Zukunft“ und weitere Projektpartner mit dem zuständigen Dezernenten Michael Steffens zur ersten Besichtigung in Papenburg. „Mit dem Zukunftsraum Emsland möchte der Landkreis neue Wege beschreiten und den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bieten, sich einen Überblick über wesentliche Themen, Produkte und Anbieter zum „smarten“ Wohnen zu verschaffen“, sagte Steffens. Der Zukunftsraum werde in der mobilen Form an drei Standorten im Emsland ein Jahr lang zu besichtigen sein. Erster Stadtrat Hermann Wessels (Papenburg) begrüßte die Projektbeteiligten zum Projektstart in Papenburg am Ölmühlenweg beim „Zeitspeicher“.

„Der Blick in die Zukunft soll auf konkret vorhandenen regionalen Angeboten und Möglichkeiten basieren“, erläuterte Landrat Reinhard Winter. Diese Zielsetzung stehe im Einklang mit dem übergeordneten Interreg-Projekt „Vitale Regionen“, bei dem sich mittlerweile in dem offenen Unternehmernetzwerk „Wohnen mit Zukunft“ zahlreiche Akteure im Dialog mit dem Landkreis Emsland befänden. Winter begrüßte, dass mit dem Förderprogramm „Regionale Entwicklungsimpulse in Niedersachen“ dieses Informationsangebot realisiert werden konnte. „Der Zukunftsraum ist eine gute Chance, Impulse für technikunterstütztes Wohnen zu geben“, zeigte sich Johannes Kirchner von der beteiligten Firma Terfehr aus Rhede (Ems) von der Projektidee überzeugt. Dieter Rothlübbers vom Präventionsteam Lingen der Polizeidirektion Osnabrück hält den Netzwerkgedanken für gewinnbringend. Gemeinsam mit Handwerkern und Unternehmen nutzt die Polizei den Zukunftsraum, um Sicherheitshinweise zu vermitteln.

Informationen zu diesem Modellprojekt stehen ab sofort unter www.zukunftsraum-emsland.de zur Verfügung. Besichtigungen sind vor Ort am Ölmühlenweg neben dem „Zeitspeicher“ dank der Unterstützung ehrenamtlicher Wohnberater/innen freitags von 13 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr möglich. Für interessierte Gruppen können gesonderte Besuchszeiten vereinbart werden. Ansprechpartner für Gruppentermine sind beim Landkreis Emsland Melanie Lahuis und Walter Pengemann unter den Telefonnummern 05931 44-2325 und 05931 44-1325 sowie per E-Mail unter stabsstelle@emsland.de.