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28.10.2019, 12:30 Uhr

Zugverbindung nach Emlichheim ist geplant

BE-Vorstand Joachim Berends: Planfeststellungsverfahren zum SPNV-Ausbau Ende 2022 ist abgeschlossen.

Nach Fürstin Pauline Emma zu Bentheim und Steinfurt ist einer der fünf Triebwagen der Bentheimer Eisenbahn benannt. Foto: Westdörp

Nach Fürstin Pauline Emma zu Bentheim und Steinfurt ist einer der fünf Triebwagen der Bentheimer Eisenbahn benannt. Foto: Westdörp

Die Niederländer wollen ihn, die Niedergrafschafter noch viel mehr. Die Rede ist vom weiteren Ausbau des Schienenpersonennahverkehrs auf den Gleisen der Bentheimer Eisenbahn von Neuenhaus über Hoogstede und Emlichheim bis über die Grenze nach Emmen.

„Die Verlängerung der BE-Strecke in nördlicher Richtung ist unser zweiter Planungsschritt. Ab Neuenhaus, dem aktuellen Endpunkt der bereits reaktivierten Strecke, fahren unsere Triebwagen Haltepunkte in Veldhausen, Hoogstede, Emlichheim und Laarwald an, bevor der geplante Endpunkt Emmen erreicht wird“, sagt Joachim Berends, Vorstand der Bentheimer Eisenbahn AG im Gespräch mit dieser Redaktion.

Zurzeit sammelt ein Planungsbüro im standardisierten Verfahren Eckdaten zu den Rahmenbedingungen der Streckenverlängerung. Ende des Jahres werden die Ergebnisse geprüft und dem Land Niedersachsen zur Bewertung übermittelt. Die Bentheimer Eisenbahn investiert in die für die Streckenverlängerung benötigte Infrastruktur, wie zum Beispiel das elektronische Stellwerk in Nordhorn sowie die durchgehende Installierung von Signalanlagen entlang der BE-Gleise. „Dafür stellen Bund und Land Niedersachsen zehn Millionen Euro zur Verfügung, die Bentheimer Eisenbahn trägt eine Million Euro Eigenanteil“, betont BE-Vorstand Berends. Man erwarte Ende 2022 den Abschluss des gesetzlich vorgeschriebenen Planfeststellungsverfahrens. Dieses bewertet die Zulässigkeit raumbedeutsamer Vorhaben und Infrastrukturmaßnahmen, wie die geplante Streckenverlängerung auf den BE-Gleisen von Neuenhaus nach Laarwald.

„Ich bin davon überzeugt, dass Minister Althusmann grünes Licht gibt“, schätzt Joachim Berends die Chancen zur Realisierung der Streckenverlängerung als sehr hoch ein. Die Bedeutung Emlichheims als Unternehmens- und Bildungsstandort sei richtungsweisend: „Je weiter man in die Niedergrafschaft kommt, umso interessanter wird das Projekt“, unterstreicht BE-Chef Joachim Berends, der die Fertigstellung der geplanten Streckenverlängerung Ende 2024 als Zielvorgabe fest im Blick hat. ram

Nähere Informationen: www.bentheimer-eisenbahn.de

Zugverbindung nach Emlichheim ist geplant