01.02.2022, 11:00 Uhr

Zeugen Jehovas: Positive Resonanz auf Online-Gottesdienste

Statt Hausbesuche zu machen, schreibt eine Zeugin Jehovas einen Brief. Foto: Jehovas Zeugen

Statt Hausbesuche zu machen, schreibt eine Zeugin Jehovas einen Brief. Foto: Jehovas Zeugen

Nordhorn/Bad Bentheim Vor knapp zwei Jahren haben die Gemeinden von Jehovas Zeugen in Nordhorn und Bad Bentheim konsequent auf Onlinegottesdienste umgestellt, um Infektionsherde zu vermeiden. Auch ihre bekannten Hausbesuche und Info-Stände bleiben vorerst weiter ausgesetzt.

„Auf unseren Bibel-Service musste 2021 deswegen niemand verzichten“, sagt Samy Ismaiel, Medienbetreuer für Nordhorn und Bentheim. „Um weiterhin Weisheiten aus unserem kulturellen Erbe, der Bibel, frei Haus zu liefern, schreiben viele unserer Gemeindemitglieder freundliche und oft liebevoll gestaltete Briefe an Menschen in ihrer Umgebung.“ Obwohl sich das Gemeindeleben durch die Pandemie stark veränderte, stellen Jehovas Zeugen für sich fest, dass Gottesdienste und gegenseitiges Mutmachen auch langfristig digital funktionierten.

Für Gottesdienste und auch private Treffen sowie gemeinsame Unternehmungen wie beispielsweise Führungen durch das Britische oder das Pergamonmuseum nutzen die Glaubensangehörigen gängige Meeting-Apps – und das generationsübergreifend. Selbst ihren wichtigsten Gottesdienst, die jährliche Feier zum Gedenken an den Tod von Jesus Christus, gestalteten Jehovas Zeugen weltweit digital. „Dass das funktioniert, zeigen die Zahlen“, so Ismaiel weiter. „Zum ersten Mal besuchten über 21,3 Millionen den besonderen Gedenkabend am 27. März.“ Auch zu ihrem digitalen Sommerkongress zählten sie neue Besucherhöchstzahlen.

„Wie lange uns die Pandemie noch eine Rückkehr zur Normalität verwehrt, wissen wir alle nicht. Jehovas Zeugen sind jedenfalls auch für 2022 fest entschlossen, positiv zu bleiben und trotz immer neuer Herausforderungen das Beste aus der Lage zu machen – denn Mut machen geht auch digital“, sagte der Medienbetreuer abschließend.