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12.01.2020, 09:00 Uhr

Zahl der Auszubildenden in der Grafschaft steigt an

Im gesamten Kammerbezirk registriert die IHK in 2019 aber einen leichten Rückgang der abgeschlossenen Verträge um 2,1 Prozent. Der Trand zum Studium und der demografische Wandel machen sich bemerkbar.

Sie lassen die Funken fliegen: Der Beruf des Metallbauers ist auch regional sehr gefragt. Foto: dpa

Sie lassen die Funken fliegen: Der Beruf des Metallbauers ist auch regional sehr gefragt. Foto: dpa

Im Jahr 2019 hat die IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim 4.424 neue Ausbildungsverträge registriert. Das sind 2,1 Prozent oder 95 Verträge weniger als im Vorjahreszeitraum. In ganz Niedersachsen gingen die Neueintragungen der sieben IHK um 1,8 Prozent beziehungsweise 553 Verträge zurück.

„Das Bekenntnis der Unternehmen zur beruflichen Ausbildung ist trotz der konjunkturellen Herausforderungen weiterhin groß. Leider fehlt es immer häufiger an geeigneten Kandidaten. Dies zeigt sich etwa daran, dass in unserer Region auch nach Beginn des neuen Ausbildungsjahres im Herbst 2019 auf jeden bis dahin unversorgten Bewerber noch mehr als zwei Ausbildungsplatzangebote entfielen. Die Gründe hierfür sind der Trend zum Studium und die demografische Entwicklung. Insofern ist es wichtig, in allen Bereichen die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu unterstreichen. Dazu gehört für uns endlich auch ein Azubi-Ticket in Niedersachsen, mit dem unsere Auszubildenden den öffentlichen Nahverkehr vergünstigt nutzen können“, sagt IHK-Präsident Uwe Goebel.

Die Tendenz bei der Anzahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge war 2019 regional unterschiedlich. Während die Betriebe im Landkreis Grafschaft Bentheim ein Plus von 2,4 Prozent erzielten, ging die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge im Landkreis Emsland (- 4,1 Prozent), im Landkreis Osnabrück (- 2,8 Prozent) und in der Stadt Osnabrück (- 1,1 Prozent) zurück. Bei der gesamten Betrachtung des IHK-Bezirks wurde sowohl im kaufmännischen Bereich als auch im gewerblich-technischen Bereich jeweils ein Rückgang von 2,1 Prozent registriert. Bei den kaufmännischen Berufen sank vor allem die Zahl der Neuverträge im Handel. Bei den gewerblichen Berufen gab es insbesondere Rückgänge in den Bereichen Metalltechnik und Papier/Druck. Positiv waren hingegen die Ergebnisse bei den elektrotechnischen Berufen.