03.09.2021, 14:20 Uhr

Windhaus schließt dritte Amtszeit bis 2031 in Schüttorf aus

Manfred Windhaus möchte im Falle einer Wiederwahl nicht bis zum Schluss der Amtszeit in der Chefetage des Rathauses bleiben. Foto: privat

Manfred Windhaus möchte im Falle einer Wiederwahl nicht bis zum Schluss der Amtszeit in der Chefetage des Rathauses bleiben. Foto: privat

Schüttorf Im Falle eines Wahlsieges am 12. September könnte Manfred Windhaus aufgrund einer Sonderregelung im Wahlrecht bis zum 31. Oktober 2031 Chef im Rathaus bleiben. Das schließt der Schüttorfer jetzt allerdings aus. Für das Ende einer dritten Amtszeit lege er sich bereits jetzt „mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent“ auf den 31. Oktober 2026 fest. „Es gibt vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Bis zum 31. März 2026 wäre zu entscheiden, was das Beste für die Samtgemeinde Schüttorf und auch für mich ist. Auch ein vorzeitiger Austritt mit Vollendung des 65. Lebensjahres im Jahr 2030 wäre eine Option. Eine Amtszeit von 9 Jahren und 11 Monaten schließe ich allerdings schon jetzt aus“.

Ausnahme im Wahlrecht

Seit Einführung der Eingleisigkeit in Niedersachsen werden die Hauptverwaltungsbeamten in den Gemeinden von der Bevölkerung direkt gewählt. Der Landtag beschloss im Jahr 2013, die ursprünglich achtjährige Wahlperiode wieder an die der Gemeinderäte anzugleichen, sodass der hauptamtliche Samtgemeindebürgermeister zukünftig nur noch für fünf Jahre, also zeitgleich mit Stadt- und Samtgemeinderat, gewählt wird.

Die jetzige Amtszeit von Samtgemeindebürgermeister Manfred Windhaus endet nicht mit der Wahlperiode am 31. Oktober, sondern erst am 30. November. Bei einer Wiederwahl fehlt dem derzeitigen Amtsinhaber bis zum 31. Oktober 2026 demnach genau ein Monat. Als Sonderregelung schreibt das Kommunalverfassungsgesetz vor, den künftigen Hauptverwaltungsbeamten bis zur übernächsten Periode, das heißt bis zum 31. Oktober 2031 zu wählen.

Ems-Vechte