14.11.2022, 17:40 Uhr

Wietmarscher und Lohner pflanzen Bäume für besonderen Anlass

Neben den 10 Paaren, die ihre Bäume gepflanzt haben, waren die sechs Paare eingeladen, deren Pflanzaktion vor zwei Jahren aufgrund der Coronapandemie unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden hatte. Foto: Heimatverein

Neben den 10 Paaren, die ihre Bäume gepflanzt haben, waren die sechs Paare eingeladen, deren Pflanzaktion vor zwei Jahren aufgrund der Coronapandemie unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden hatte. Foto: Heimatverein

Im Seitenstreifen des Glaubensweges, der von Lohne nach Wietmarschen führt, stehen immer mehr Bäumchen, die für einen besonderen Anlass gepflanzt wurden. Unter Regie der Heimatvereine und Kolpingfamilien aus Lohne und Wietmarschen wurden hier seit 1990 zu Goldenen- oder Silberhochzeiten sowie anderen besonderen Anlässen gepflanzt. Mittlerweile wachsen und gedeihen hier mehrere hundert Gehölze. Die Bäume werden von Lohne in Richtung Wietmarschen und umgekehrt entlang des Glaubenswegs gepflanzt. So schließt sich langsam die Lücke der insgesamt fünf Kilometer langen Baum-Allee am Glaubensweg, der besonders von Wallfahrern genutzt wird.

Am Samstag haben der Heimatverein und die Kolpingfamilien Wietmarschen mit jeweils einem Paar zum 25. und 40. Hochzeitstag sowie sieben zur Goldhochzeit Bäume in den Boden eingebracht. Ein außergewöhnlicher Anlass war diesmal, dass ein Ehepaar einen Obstbaum gepflanzt hat, weil die Ehefrau ihrem Mann eine Niere gespendet hat. Bürgermeister Manfred Wellen und Ortsbürgermeister Johannes Osseforth erklärten, dass die Gemeinde gerne die Bäume zur Verfügung stelle. Die Gehölze würden mit Namensschilder versehen an den besonderen Anlass erinnern und die Natur bereichern. Pfarrer Joby Thomas begleitete die segenseiche Aktion.

Anschließend begrüßte Luise Revermann im Packhaus alle Gäste, besonders Pfarrer Joby Thomas, den Bürgermeister Manfred Wellen und den stellvertretenden Bürgermeister Johannes Osseforth.

Neben den 10 Paaren, die ihre Bäume gepflanzt haben, waren die sechs Paare eingeladen, deren Pflanzaktion vor zwei Jahren aufgrund der Coronapandemie unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden hatte. Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken mit vielen interessanten Gesprächen bekamen alle Paare eine Urkunde, auf der unter anderem der Name des gepflanzten Apfelbaumes steht.