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25.09.2018, 09:55 Uhr

Wietmarscher Fußballturnier bringt 5000 Euro

Seit über 30 Jahren wird das Stammtisch-Fußballturnier von Jugendlichen und jungen Erwachsenen beim SV Wietmarschen ausgetragen. Bei den Spielen steht der wohltätige Zweck im Mittelpunkt. Größter Nutznießer war auch in diesem Jahr das St. Matthiasstift.

Wietmarscher Fußballturnier bringt 5000 Euro

Saskia Lockhorn und Lars Niehoff (Mitte) überreichten den symbolischen Scheck an die Vertreter des St. Matthiasstifts, der Puzzle-Gruppe, der Edith-Stein und St. Johannes und des Tierheims. Foto: Lindwehr

Von Hermann Lindwehr

Der 1. Vorsitzende des SV Wietmarschen 1929 e. V. Mathias Timmers dankte bei der Übergabe des symbolischen Schecks im Sportpark den 26 teilnehmenden Teams mit 260 Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Besonders stellte er das Engagement der beiden Cliquen heraus, die das Turnier organisiert hatten.

„Wir haben gern den Platz und die Örtlichkeiten zur Verfügung gestellt. Ihr könnt stolz auf das sein, was ihr auf die Beine gestellt habt“, unterstrich Timmers. Anne Osseforth erklärte für die Organisatoren: „Der Gesamtbetrag setzt sich aus dem Startgeld der teilnehmenden Mannschaften, Privat- und Firmenspenden sowie dem Verkauf von Getränken zusammen. Da das Matthiasstift den jungen Wietmarschern besonders am Herzen liegt, haben wir uns erneut entschieden, 4000 Euro aus dem Erlös des Stammtischturniers der Einrichtung zukommen zu lassen. Jeweils 250 Euro erhalten die Puzzlegruppe Wietmarschen, die Kindergärten Edith-Stein und St. Johannes sowie das Tierheim Schwartenpohl.“

Der Aufsichtsratsvorsitzende der St. Matthiasstift-Immobilien GmbH Paul Germer und Geschäftsführer Alfons Eling freuten sich über den stolzen Betrag. Eling betonte: „Insgesamt haben wir in den letzten vier Jahren aus den Stammtischturnieren rund 16.000 Euro erhalten. Das Geld ist bei uns bestens angelegt, denn alle unsere Bewohner haben etwas davon. Inzwischen haben wir 4,2 Millionen Euro in das St. Matthiasstift gesteckt sowie 2,9 Millionen Euro Schulden aufgenommen, und das Geld muss zurückgezahlt werden. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir es schaffen werden, denn die Resonanz aus dem Hause ist einfach großartig.“

Eling meinte, dass mit einem vollen Haus dann die wirtschaftliche Grundlage gegeben sei. Fertig werde man allerdings nie, denn es gebe immer etwas, was neu angeschafft oder baulich verändert werden müsse. „Wir sind sehr dankbar, dass ihr uns so großartig unterstützt. Dank gebührt ebenso dem Sportverein“, stellte der Geschäftsführer heraus.