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19.11.2019, 11:00 Uhr

Wietmarscher fahren bei „Baltic Sea Circle“ mit

7500 Kilometer durch zehn Länder in 16 Tagen: Das Reisefieber und die Abenteuerlust haben die Brüder Dennis und Dirk Osseforth und ihren Freund Dennis Lühn gepackt.

Dennis Osseforth freut sich schon auf den Trip mit seinem Bruder Dirk und Dennis Lühn durch zehn europäische Länder. Foto: Fuchs

Dennis Osseforth freut sich schon auf den Trip mit seinem Bruder Dirk und Dennis Lühn durch zehn europäische Länder. Foto: Fuchs

Das Trio will im Juni beim „Baltic Sea Circle“ teilnehmen und bei der Fahrt durch zehn europäische Länder nicht nur 7500 Kilometer ohne GPS zurücklegen, sondern gleichzeitig auch Spenden für zwei caritative Zwecke sammeln.

Bei einem Besuch in Hamburg wurden die drei im Sommer Zeuge, als der „Baltic Sea Circle 2019“ gestartet wurde. Spontan waren sich die drei sicher, dass diese Tour auch etwas für sie sei. Und nachdem ihre Frauen ihnen, ohne zu zögern, grünes Licht für diesen Trip gegeben hatten, stiegen die Wietmarscher in die Planung und die Vorbereitung für die Tour im kommenden Jahr ein. Mittlerweile haben sich die drei verbindlich angemeldet.

Vom 13. bis zum 28. Juni sind sie dabei, wenn es von Hamburg aus durch Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Russland die drei baltischen Staaten und Polen zurück in die Hansestadt geht. Um dabei zu sein, müssen sie einige Auflagen erfüllen, wie Dennis Osseforth berichtet. 750 Euro müssen sie mindestens für einen guten Zweck sammeln. Nach dem Wunsch der drei soll das Geld an die Hospizhilfe Nordhorn für Sternenkinder und „Mein Tag!“, das Geschwisterkinderprojekt der Euregio-Klinik, und der Lebenshilfe Nordhorn gehen.

Eine Startbedingung ist es, dass der Wagen mindestens 20 Jahre auf dem Buckel hat. Beim Moonlight-Shopping präsentieren die Abenteurer schon einmal ihr Auto für das Abenteuer und ihre Vorhaben den Wietmarschern.

Freunde und Verwandte haben sie bereits angesteckt, sodass ihnen von vielen Seiten Unterstützung zugesagt wurde. So übernimmt das Versicherungsbüro Karkossa, bei dem ihr Cousin und Freund Nils Schmitz beschäftigt ist, die Kosten für die Autoversicherung. In der Autowerkstatt von Winfried Büscher wird der Mercedes gründlich von Anlasser bis Zylinder durchgescheckt, damit der Wagen auf der zum Teil sehr unwegsamen Strecke auch nicht streikt.

Beim Oldtimertreff im Stiftscafé Anfang Dezember stellen die drei ihr Projekt vor und hoffen natürlich auf weitere Unterstützung.

Wenn Dennis Osseforth von den Plänen erzählt, steckt er mit seiner Vorfreude seine Zuhörer an. Die norwegischen Fjorde oder das Nordkap sind nur zwei der herausragenden Ziele, von denen er schwärmt. Am Nordkap treffen sich alle teilnehmenden Rallye-Teams, um bei fast 24 Stunden Tageslicht die Sommersonnenwende zu feiern.

Eine Anforderung, die an alle Teilnehmer gestellt wird, ist es komplett auf GPS zu verzichten. „Auf dem Teilstück von Finnland nach Murmansk in Russland sind wir dann auf den Kompass angewiesen“, erzählt Dennis Osseforth. Auch führe die Strecke dort weitgehend über unbefestigte Straßen, aber genau darin liegt für ihn und seine Begleiter der Reiz. Geschlafen wird in freier Wildbahn im Zelt und auf der Luftmatratze: Abenteurer-Feeling eben. Für den Tag der Rückkehr haben die Ehefrauen deshalb den Reiselustigen empfohlen, vor dem Wiedersehen erst eine Nacht im Hotel zu verbringen und sich wieder herzurichten. Bis es so weit ist, sind die drei unterwegs, um Spenden zu sammeln.

Alle Infos gibt es auf der Internetseite www.die-auto-wg.com

Mit dem Mercedes, den das Trio beim Moonlight-Shopping präsentierte, soll es im Juni auf die 7500 Kilometer lange Strecke Richtung Polarkreis gehen. Foto: Fuchs

Mit dem Mercedes, den das Trio beim Moonlight-Shopping präsentierte, soll es im Juni auf die 7500 Kilometer lange Strecke Richtung Polarkreis gehen. Foto: Fuchs