31.07.2019, 09:30 Uhr

Wie die Bauern in früheren Zeiten arbeiteten

Am Samstag, 3. August, wird auf dem Landgut „De Grootte Scheere“ in Holthone in der Nähe der deutsch-niederländischen Grenze bei Laar wieder ein großer Erntetag veranstaltet.

Pause beim Landmaschinentag auf „De Grootte Scheere“. Foto: privat

Pause beim Landmaschinentag auf „De Grootte Scheere“. Foto: privat

Hier wird mitten in den Jahrhunderte alten Wäldern auf traditionelle Weise gezeigt, wie früher Roggen und andere Getreide geerntet und mit alten Dreschmaschinen und anderen alten Werkzeugen verarbeitet wurde.

Ein ganzes Museum mit historischen landwirtschaftlichen Geräten ist auf Ackerflächen in Aktion. Bauern in historischer Kleidung zeigen, wie es früher zuging. Daneben werden auch moderne landwirtschaftliche Maschinen gezeigt. Man kann den enormen Unterschied wahrnehmen. Vertreten sind dort 40 bis 50 Stände mit alten Handwerken, Imkern, Bäckern, Käse, Eis, Wein und vieles mehr.

Außerdem werden durch Ehrenamtliche aus dem Museum Pfannkuchen gebacken und man kann leckere Getränke genießen. Zu dem wird Livemusik von mehreren Gruppen geboten.

Ab 8 Uhr ab sind einige Wandertouren (7, 14 und 25 Kilometer) über das Landgut und die Umgebung geplant. Überall wird eine nostalgisch und gemütliche Atmosphäre herrschen. In jedem Jahr ziehen tausende von Besuchern nach Holthone in der Nähe des ehemaligen Schlachtfeldes der Schlacht bei Ane, um dieses gesellige Fest zu genießen.

Veranstalter ist der Kultur-Historische Kreis Gramsbergen – De Krim, die mit rund 80 Ehrenamtlichen diese Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Besonders Besucher aus Deutschland sind eingeladen, um dieses schöne Stückchen Niederlande kennenzulernen. Das Erntefeld liegt in der Nähe der N34, kurz hinter Coevorden in der Nähe des Pfannekuchenrestaurants „De Ganzenhoeve“ Holthonerweg 9, Holthone. Eintritt drei Euro pro Person, genügend Parkraum vorhanden.

Teilnahme an die Wandertouren fünf Euro, inklusive Kaffee und Eintritt zum Erntetagfest.

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