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17.01.2019, 15:56 Uhr

Wie arbeiten die Betriebe in den Niederlanden?

Ein Job-Bus mit 20 Schülern der Anne-Frank-Schule aus Meppen besuchte jetzt einen niederländischen Möbelproduzenten und die NHL Stenden Hogeschool in Emmen.

Wie arbeiten die Betriebe in den Niederlanden?

Im Rahmen des grenzübergreifenen Projekts PraktiKans besuchten Schüler Anne-Frank-Schule aus Meppen die niederländische Möbelfabrik Drentea. Foto:privat

Im Mittelpunkt der Tages-Tour stand dabei das Kennenlernen von Kultur und Kulturunterschieden. Caroline Wille, Projektleitung des grenzübergreifenden Projekts PraktiTrans, gab dazu Einblicke in die unterschiedlichen Bildungs- und Karrieremöglichkeiten im Nachbarland.

Im Anschluss an den Fachvortrag ab es praktische Einblicke. So fuhren die Schüler zum Möbelproduzenten Drentea. Bei einer Werksbesichtigung erfuhren die Teilnehmer, dass der Betrieb schon länger das „Upcycling“ umsetzt. Dabei werden alte oder defekte Möbelstücke zu neuen, modernen Trendsettern umgebaut und schonen somit die Umwelt. Die Schüler bekamen aber auch intensive Einblicke in die NHL Stenden Hogeschool, wo sie Fachvorträge zu unterschiedlichen Themen vorbereiteten.

„Als Schule in einer Grenzregion ist es uns besonders wichtig, dass unsere Schüler bereits frühzeitig erkennen, welche europäischen Möglichkeiten ihnen ohne Grenzen zur Verfügung stehen“, erklärt Birgit Schmitz, Lehrerin der Anne-Frank-Schule Meppen. Am Ende des Tages hatten alle Schüler das Gefühl, mit deutlich mehr Wissen über die Niederlande Richtung Heimat zu fahren.

Der Job-Bus Kulturtag ist eine Maßnahme aus dem PraktiTrans Projekt. Das Projekt PraktiTrans wird mit Unterstützung der Ems Dollart Region im Rahmen des INTERREG V A-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und dem Ministerie van Economische Zaken en Klimaat, dem Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung sowie den Provinzen Groningen, Drenthe und Fryslân kofinanziert. Lead Partner in diesem Projekt ist die Wachstumsregion Ems-Achse., weitere Partner sind der Landkreis Emsland, der Landkreis Leer, das Noorderpoort College, die UWV Emmen, sowie das Rijnland Instituut, ein Zusammenschluss aus dem Alfa-college, dem Drenthe College und der NHL Stenden Hochschule.