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10.09.2020, 13:53 Uhr

Werkstattgespräch im Kloster Frenswegen zum Thema Abendmahl

Ein konfessionsübergreifendes Abendmahl ist Thema einer Veranstaltung am 21. September in der Kapelle des Klosters Frenswegen. Archivfoto: S. Konjer

Ein konfessionsübergreifendes Abendmahl ist Thema einer Veranstaltung am 21. September in der Kapelle des Klosters Frenswegen. Archivfoto: S. Konjer

Nordhorn Am Montag, 21. September, 18.30 Uhr, ist Professor Dr. Dorothea Sattler zu Gast in der Kapelle des Klosters Frenswegen. Die Referentin, Professorin für Ökumene und Dogmatik an der Universität Münster und katholische wissenschaftliche Leiterin des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen, will in der Veranstaltung die Idee der eucharistischen Gastfreundschaft auf den Prüfstand stellen. Sattler führt zunächst in die Argumentation der Studie ein, um anschließend im Werkstattgespräch nach ihrem „Sitz im Leben“ und nach Entfaltungsmöglichkeiten für das Potenzial mit Blick auf den Ökumenischen Kirchentag 2021 und auf die Ökumene vor Ort, in den Gemeinden und im Kloster Frenswegen zu fragen.

„Manche macht es wütend, manche traurig und betroffen, wiederum andere haben das Thema inzwischen kopfschüttelnd aufgegeben. Ein gemeinsames Abendmahl der verschiedenen Kirchen ist nach wie vor nicht in Sicht“, schreibt Dr. Stephanie van de Loo, Studienleiterin im Kloster Frenswegen, in einer Ankündigung zu der Veranstaltung. „Seit einem Jahr gibt es ein eindringliches ökumenisches Votum, eucharistische Gastfreundschaft zu ermöglichen und sich gegenseitig zum Abendmahl einzuladen beziehungsweise einladen zu lassen. Nach mehr als zehn Jahren Arbeit schlägt der Ökumenische Arbeitskreis in der Studie ,Gemeinsam am Tisch des Herrn‘ eine Praxis der eucharistischen Gastfreundschaft in Achtung der jeweiligen liturgischen Traditionen vor. Als ,historisches‘ und ,bahnbrechendes‘ Dokument wurde die Studie bei ihrer Veröffentlichung im September 2019 bezeichnet“, so van de Loo weiter, aber passiert sei seither wenig.

Eine Anmeldung ist notwendig unter Telefon 05921 8233-0 oder per E-Mail an stiftung@kloster-frenswegen.de, die Teilnahme ist kostenlos.

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