04.08.2021, 10:00 Uhr

Weitere Spende der Wirtschaftsjunioren für Flutopfer

Auf Initiative der Wirtschaftsjunioren verteilt die Mallasch & Uhlen GmbH 30.000 Liter Dieselkraftstoff im vom Hochwasser betroffenen Landkreis Ahrweiler an helfende und nicht kommerzielle Unternehmen und Personen. Foto: IHK

Auf Initiative der Wirtschaftsjunioren verteilt die Mallasch & Uhlen GmbH 30.000 Liter Dieselkraftstoff im vom Hochwasser betroffenen Landkreis Ahrweiler an helfende und nicht kommerzielle Unternehmen und Personen. Foto: IHK

Osnabrück Nach dem ersten Transport in der vergangenen Woche haben die Wirtschaftsjunioren Emsland - Grafschaft Bentheim nun einen weiteren mit Dieselkraftstoff beladenen Lastwagen in die Region Rhein-Ahr geschickt. Der Transport wurde komplett durch Spendengelder finanziert und soll die Treibstoff-Versorgung der Helfer vor Ort gewährleisten.

„Uns ist bewusst, dass im Krisengebiet weiterhin Hilfe benötigt wird. Deshalb haben wir auch nach dem ersten Transport zu weiteren Spenden aufgerufen“, erläutert Vera Goldschmidt, Geschäftsführerin der Goldschmidt GmbH und Sprecherin der Wirtschaftsjunioren, die Hintergründe der Aktion, durch die sich nun 30.000 Liter Dieselkraftstoff auf den Weg in den stark betroffenen Landkreis Ahrweiler machen konnten. Durchgeführt wurde der Transport von der Mallasch & Uhlen GmbH, die in Absprache mit den Wirtschaftsjunioren sowie den Wirtschaftsjunioren Rhein-Ahr auch die kostenlose Verteilung an die helfenden und nicht kommerziellen Unternehmen und Personen übernimmt.

„Dadurch kann die Versorgung der Maschinen vor Ort gewährleistet werden, die durch die komplett weggebrochene Infrastruktur nur schwer möglich ist. Für die helfenden Unternehmen ist der Treibstoff zudem eine große Erleichterung, da sie direkt vor Ort tanken können und so wertvolle Zeit sparen“, berichtet Wirtschaftsjunioren-Mitglied Caroline Wille, die den Transport koordiniert hat und mit zahlreichen Helfern vor Ort in Kontakt steht. Laut Wille sei das Engagement der Unternehmen und Privatpersonen weiter groß. So sind zahlreiche Betriebe aus der Region mit „schwerem Gerät“ in der Krisenregion im Einsatz oder führen Lieferungen mit Hilfsgütern wie Bautrocknern, Gummistiefeln, Waschmaschinen oder ähnlichen Dingen durch.

Wer entweder über Spenden oder aktiv vor Ort helfen möchte, kann sich bei den Wirtschaftsjunioren melden. Weitere Informationen: www.wj-egb.de.

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