17.09.2019, 10:00 Uhr

Weitere 18 Millionen Euro für Breitband gehen ins Emsland

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat einen Förderantrag des Landkreises Emsland bewilligt und bei einem Gesamtvolumen von 36,6 Millionen Euro Mittel in Höhe von 18,3 Millionen Euro für den weiteren Breitbandausbau zugesagt.

Freuen sich über gute Nachrichten aus Berlin: Landrat Reinhard Winter und der zuständige Dezernent Michael Steffens Foto: privat

Freuen sich über gute Nachrichten aus Berlin: Landrat Reinhard Winter und der zuständige Dezernent Michael Steffens Foto: privat

„Damit ist sichergestellt, dass unsere Breitbandoffensive im Emsland auf Hochtouren weitergehen kann. Wir kommen unserem Ziel, im gesamten Emsland alle ‚weißen Flecken‘ zu beseitigen, mit großen Schritten näher“, zeigt sich Landrat Reinhard Winter erfreut.

Winter dankt dem Bund für die 50-prozentige Förderung, die er als eine gezielte Finanzspritze und eine nachhaltige Investition in die Zukunft des Landkreises versteht. Er freut sich, dass damit auch für die derzeit noch rund 2000 weißen Flecken im gesamten Kreisgebiet (Adressen mit weniger als 30 Mbit/s) schnelle Datenanbindungen in absehbarer Zukunft Wirklichkeit sein werden. „Diese Adressen werden wir vollständig mit Glasfaseranschlüssen versorgen – und damit die bestmögliche Technik verbauen, die derzeit zur Verfügung steht“, unterstreicht der Landrat.

In einer ersten Phase werden derzeit insgesamt fast 63 Mllionen Euro in den Breitbandausbau investiert, die der Landkreis Emsland gemeinsam mit den Kommunen durch Eigenmittel (rund 27 Millionen. Euro) und über Bundes- und Landesförderung aufbringen konnte. Damit werden 14.300 der emsländischen Haushalte erreicht, in der kommenden Projektphase werden mit der nun zugesagten Förderung die letzten 2000 unterversorgten Haushalte ins Visier genommen. „Die Kosten sind hier ungleich höher, weil gerade die Rand- und Einzellagen aufwendig sind in der Netzanbindung“, erläutert der zuständige Dezernent Michael Steffens. „Gleichwohl soll niemand abgehängt werden, denn auch im ländlichen Raum ist die schnelle Breitbandversorgung ein infrastruktureller Standortfaktor, den wir möglichst überall realisieren wollen.“

Ems-Vechte