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24.09.2020, 14:18 Uhr

Weg im Gildehauser Venn zwischen Nord- und Südturm gesperrt

Etwa sechs Wochen dauert die Einschränkung im Gildehauser Venn, weil dort zurzeit Schafe weiden. Archivfoto: S. Konjer

Etwa sechs Wochen dauert die Einschränkung im Gildehauser Venn, weil dort zurzeit Schafe weiden. Archivfoto: S. Konjer

Gildehaus Als „vierbeinige Landschaftspfleger“ sorgen Schafe der Schäferei Zwafink zurzeit im Gildehauser Venn dafür, dass die Heideflächen nicht verbuschen und die lichtliebenden Heidepflanzen genügend Helligkeit bekommen. Die Beweidung erfolgt abschnittsweise, in der sogenannten „Portionsbeweidung“. Dabei wird jeweils eine bestimmte Fläche mit einem Elektrozaun umzäunt, bis im Laufe eines Jahres das gesamte Kerngebiet in mehreren Schritten beweidet wurde. „Nun ist die Fläche entlang des Fußweges zwischen den beiden Aussichtstürmen an der Reihe“, informiert der Landkreis in einer Pressemitteilung.

Neben einem wolfssicheren Zaun schützen drei Herdenschutzhunde die Schafe vor Übergriffen von Wölfen und wildernden Hunden. „Herdenschutzhunde sind nicht mit Hütehunden zu verwechseln. Während der Hütehund eher klein und wendig die Herde zusammenhält, ist der Herdenschutzhund ein großer und kräftiger Hund, der für den Schutz und die Verteidigung der ihm anvertrauten Herde gegen Mensch und Tier eingesetzt wird“, heißt es aus dem Kreishaus. Um die Tiere nicht unnötig durch Besucher – insbesondere mit Hunden – zu reizen oder zu beunruhigen, ist das Betreten dieses Wegeabschnitts für die Dauer der Beweidung, also etwa fünf bis sechs Wochen, verboten. Die beiden Aussichtstürme sind für Besucher weiterhin zugänglich.

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