05.10.2021, 10:35 Uhr

WAS Ambulanz- und Sonderfahrzeuge kommt zur LUEG Gruppe

Die WAS Ambulanz- und Sonderfahrzeuge GmbH, Europas führender Ambulanz-Hersteller, schließt sich der LUEG-Gruppe an. Das Familienunternehmen aus dem Ruhrgebiet hatte bis in die 1950er-Jahre selbst Krankenwagen gebaut. Foto: Lueg

Die WAS Ambulanz- und Sonderfahrzeuge GmbH, Europas führender Ambulanz-Hersteller, schließt sich der LUEG-Gruppe an. Das Familienunternehmen aus dem Ruhrgebiet hatte bis in die 1950er-Jahre selbst Krankenwagen gebaut. Foto: Lueg

Wietmarschen/Bochum Eine neue, starke Säule kommt unter das Dach der LUEG- Gruppe: Das Familienunternehmen aus dem Ruhrgebiet übernimmt die WAS Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug GmbH.

Unter dem Dach der Norddeutschen Vermögen entwickelte sich die WAS seit 2002 zum führenden europäischen Hersteller von Ambulanzfahrzeugen. „Das ist ein Meilenstein auf unserem Weg in eine wachstumsorientierte, sichere Zukunft als breit aufgestellter Mobilitätsanbieter“, sagte Martijn Storm, Vorstandssprecher der LUEG-Gruppe. Weltweit sind mehr als 600 Beschäftigte für WAS tätig. „Dieser Schritt ist für beide Partner sehr positiv, denn hier kommen zwei dynamische Familienunternehmen zusammen“, sagte WAS-Geschäftsführer Andreas Plöger.

Die WAS wird innerhalb der LUEG-Gruppe weiterhin eigenständig agieren. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von WAS werden an ihren Standorten übernommen. „Unsere erfolgreich eingeleitete umfangreiche Neuausrichtung, die sich unter anderem an zwei modernen, zukunftsweisenden Standorten in Deutschland und Polen ausdrückt, wird von LUEG fortgeführt“, sagte WAS-Geschäftsführer Andreas Plöger.

Christian Mahnert-Lueg, Gesellschafter und Mitglied des Aufsichtsrates von LUEG, bewertet die Übernahme als wichtigen Schritt für die Unternehmensgruppe: „Wir freuen uns sehr über die Chance, den führenden Ambulanz Hersteller Europas in die LUEG-Gruppe aufnehmen zu können. Im Namen der ganzen Eigentümerfamilie heiße ich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den WAS Standorten weltweit herzlich willkommen.“

Auf Expansionskurs im Segment Aufbauten und Umbauten

Mit der Übernahme der WAS verfolgt die LUEG-Gruppe konsequent das Ziel, im attraktiven Segment der Aufbauten und Umbauten im Nutzfahrzeuggeschäft zu wachsen. „Jetzt treiben wir unsere Portfolioerweiterung mit einem großen Schritt weiter nachhaltig voran, denn die WAS ist ein innovativer Hersteller auf Expansionskurs, der unsere Wertschöpfungskette vom Handel über den Service um die Produktion hervorragend ergänzt“, erklärte Martijn Storm, Sprecher des Vorstands der LUEG-Gruppe.

Kundenorientierung und moderne Fahrzeugkonzepte

Die WAS ist seit mehr als 30 Jahren erfolgreich im Bau von anspruchsvollen Ambulanz- und Sonderfahrzeugen, die in Großserien, Kleinserien oder als Einzelfahrzeuge gefertigt werden. Hergestellt werden Rettungswagen (RTW), Krankentransportwagen (KTW), Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) sowie Sonderfahrzeuge auf Basis aller gängigen Nutzfahrzeughersteller. Entwickler, Techniker, Elektroniker und Fahrzeugbauer arbeiten eng bei der Umsetzung individueller Kundenlösungen zusammen und machen aus jedem Fahrzeug etwas Besonderes.

Industrielle Fertigungsprozesse und innovative Services

Die Werke von WAS in Emsbüren und Toruń (Polen) nutzen einen modularen Produktaufbau und industrielle Fertigungsprozesse, wie sie in der modernen Automobilproduktion üblich sind. Das Unternehmen hat in den letzten zwei Jahren große Fortschritte in der Produktivität und Digitalisierung gemacht und bietet immer wieder neue Lösungen für den Kunden an – wie zum Beispiel die weltweit erste vollelektrische E Ambulanz mit dem WAS-eigenen Kofferaufbau. Solche Entwicklungen stehen im Einklang mit der nachhaltigen Ausrichtung der LUEG-Gruppe, die einen besonderen Fokus auf E-Mobility legt. Auch mit der hohen Kompetenz im innovativen Fuhrparkmanagement und Finanzierungslösungen wird LUEG Impulse an WAS geben können. Die Transaktion unterliegt bestimmten Abschlussbedingungen, darunter der kartellrechtlichen Genehmigung.

Zur Firma LUEG

Mit über 30 Standorten und mehr als 1700 Beschäftigten im Ruhrgebiet, in Sachsen und in der Zentralschweiz zählt die LUEG Unternehmensgruppe zu den größten Mobilitätsanbietern im deutschsprachigen Raum. 1868 als Wagenfabrik in Bochum gegründet, bietet die LUEG-Gruppe heute mit zwölf Gesellschaften mehr als klassische Autohäuser: Neben Vertrieb und Service der Marken Mercedes-Benz, smart, Volvo und Ferrari entwickelt und realisiert LUEG innovative Mobilitätskonzepte, besonders in den Bereichen Flotten- und Schadenmanagement, Parkraumvermietung und E-Mobility. Mehr über LUEG ist im Internet auf www.lueg.de nachzulesen.

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