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22.01.2019, 11:11 Uhr

Warum „Youtuber“ ein ernst zu nehmender Beruf ist

„Hilfe, mein Kind möchte Youtuber werden!“ ist eine Informationsveranstaltung überschrieben, die sich an Eltern, Lehrer und all diejenigen richtet, die junge Menschen bei der Berufsorientierung unterstützen möchten.

„Lehrer Schmidt“ wird beim „Elternabend“ zu Gast sein. Er hat einen eigenen You-Tube-Kanal.Foto: Landkreis

„Lehrer Schmidt“ wird beim „Elternabend“ zu Gast sein. Er hat einen eigenen You-Tube-Kanal.Foto: Landkreis

Der Informationsabend findet statt am Dienstag, 5. Februar, von 18.30 bis 21 Uhr im NINO Hochbau, NINO-Allee 1. Gastgeberin ist die Wirtschaftsförderung des Landkreises, die zu diesem Thema interessante Referenten mit spannenden Vorträgen und hohen Praxisbezügen gewinnen konnte.

Jugendliche haben heute bei der Berufswahl so viele Möglichkeiten und Chancen wie nie, die Schulen machen vielfältige Berufsorientierungsmaßnahmen und trotzdem wissen die Schüler häufig nicht, welche Richtung sie einschlagen sollen.

In Zeiten von Social Media möchten einige Jugendlichen am liebsten Youtuber oder Influencer werden. Sind das ernst zu nehmende Berufe? Der Eröffnungsvortrag „Hilfe, mein Kind möchte Youtuber werden! Und warum das gar nicht so schlimm ist“ von Kai Schmidt, Schulleiter an der Oberschule Uelsen, widmet sich diesem Thema. Als „Lehrer Schmidt“ ist er seit 2015 auf Youtube aktiv und bietet mit seinen kurzweiligen Lernvideos nicht nur Schülern Hilfestellung. Inzwischen sind auf seinem Kanal 1500 Videos hinterlegt und er hat im Januar die Marke von 100.000 Abonnenten „geknackt“.

Wie es den Jugendlichen in der Phase der Berufsorientierung geht und wie Eltern sie dabei erfolgreich unterstützen können, ist das Thema von Michael Hanschmidt. Er ist Erzieher, Diplom-Sozialarbeiter und Gründer und Inhaber des Büros für Zukunft in Köln. Seit 2002 führt er in allen Schulformen Seminare und Fortbildungen zu den Themenbereichen „Ausbildungsgestaltung“ und „Übergang Schule/Beruf“ durch und unterstützt die Schulen in der Kommunikation mit den Eltern.

Wie die Unternehmen die Herausforderungen an die Ausbildung der Zukunft sehen, darüber spricht Michael Hanschmidt dann im Rahmen eines Interviews mit Wolfgang Wesselink. Er ist seit mehr als 20 Jahren Leiter Personalwesen der Neuenhauser Gruppe. Außerdem ist er Mitglied im Vorstand der Wirtschaftsvereinigung der Grafschaft Bentheim und dort verantwortlich für den Bereich Bildung und Fachkräfte.

„Eltern spielen bei der Berufswahl ihrer Kinder eine entscheidende Rolle“, sagt Ralf Hilmes, Abteilungsleiter der Wirtschaftsförderung. Laut einer Studie der deutschen Apotheker und Ärztebank sind für 86 Prozent der Schüler Eltern sehr wichtige Austauschpartner in der Berufsorientierung, gefolgt von Freunden und Bekannten (72 Prozent). „Darum laden wir alle Eltern, die sich Gedanken zur Berufsorientierung ihrer Kinder machen, ein, sich an dem Abend zu informieren“, sagt Hilmes.

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im NINO Hochbau im Raum Rawe. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Informationen gibt es bei der Wirtschaftsförderung des Landkreis Grafschaft Bentheim, NINO Allee 11, 48529 Nordhorn, Telefon 05921 962313, E-Mail: wifoe@grafschaft.de

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