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05.08.2019, 12:20 Uhr

Warum Kinder den Schulranzen clever packen sollten

Schulbücher, Hefte, Federtasche und Trinkflasche - ein voller Schulranzen bringt einige Kilos auf die Waage. Damit der Kinderrücken nicht unter dem Gewicht leidet, sollte es richtig verteilt sein. Tipps gibt ein Kinderorthopäde.

Beim Packen des Schulranzens sollte darauf geachtet werden, dass schwere Dinge wie Bücher dicht am Rücken getragen werden. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn

Beim Packen des Schulranzens sollte darauf geachtet werden, dass schwere Dinge wie Bücher dicht am Rücken getragen werden. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn

dpa/tmn Hamburg Um Rückenbeschwerden zu vermeiden, sollten Kinder schwere Schulsachen in ihrem Ranzen dicht am Rücken tragen. Leichtere Utensilien können dagegen im vorderen Teil der Schultasche verstaut werden.

Viele Kinder liefen sonst Gefahr, das Gewicht durch ein Hohlkreuz auszugleichen. Das erklärt Prof. Ralf Stücker, Leitender Arzt der Kinderorthopädie im Altonaer Kinderkrankenhaus Hamburg.

Damit Schulbücher, Federmappe und Brotdose nicht zu schwer auf den Körper wirken, empfiehlt der Mediziner außerdem gepolsterte Schulterriemen. Diese sind idealerweise mindestens vier Zentimeter breit und werden beidseitig auf gleicher Höhe getragen.

Um den unteren Rücken zu entlasten, sollte Ranzen auf der Höhe der Brustwirbelsäule getragen werden. Als Faustregel gilt, dass der Ranzen maximal 10 bis 15 Prozent des Eigengewichtes des Kindes wiegen sollte.

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Erstellt:
5. August 2019, 12:21 Uhr
Aktualisiert:
5. August 2019, 12:20 Uhr
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