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28.07.2019, 10:00 Uhr

Warnung vor Eichenprozessionsspinner

Gemeinde Wietmarschen weist auf gesundheitliche Gefahren hin, die von den Raupen ausgehen.

Warnung vor Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner ist ein weit verbreiteter Schädling. Foto: Berning

Die Gemeinde Wietmarschen möchte auf die Gefahren, die von der Raupe ausgehen, aufmerksam machen. Der Eichenprozessionsspinner, aus der Gattung der Nachtfalter, ist ein in Deutschland bereits weit verbreiteter Schädling, der seit 2012 auch in Niedersachsen vermehrt auftaucht. In der Gemeinde Wietmarschen sind ebenfalls seit einigen Jahren immer wieder Nester entdeckt worden.

Die Raupen leben, wie der Name bereits sagt, hauptsächlich in freistehenden Eichenbäumen, wo sie ihre bis zu einem Meter langen Nester bauen. Sie ernähren sich von den Eichenblättern und bevorzugen Bäume, die viel Sonne bekommen.

Noch bis August ist besondere Vorsicht geboten: Wer mit den Brennhaaren eines Eichenprozessionsspinners in Berührung kommt, verspürt an der Stelle einen starken Juckreiz bis hin zu Rötungen oder Schwellungen. Gelangen die Härchen in die Atemwege, so kann dies zu starkem Husten, Bronchitis oder gar Asthma führen. Vereinzelt kann es zu Kreislaufreaktionen kommen. Bei starken Beschwerden sollte der Hausarzt aufgesucht werden.

Sollte jemand mit den Brennhaaren in Berührung kommen, wird geraten, die Kleidung direkt auszuziehen, diese zu waschen und sich umgehend zu duschen.

Die Gemeinde Wietmarschen empfiehlt: „Bitte sensibilisieren Sie ihre Kinder für dieses Thema und bedenken Sie auch, dass Haustiere bei einem Spaziergang mit den Härchen in Kontakt kommen können. Diese können dann über das Fell ins Wohnhaus gelangen und wieder auf den Mensch übertragen werden.

Bitte beachten Sie die Hinweisschilder. Wenn Sie befallene Bäume entdecken, meiden Sie wenn möglich diese Stelle und kontaktieren Sie die Gemeindeverwaltung, Ansprechpartner ist Hermann Schröder, Telefonnummer 05908/9399-32.“

Befinden sich die Nester allerdings auf Privatgrundstücken, ist der Eigentümer selbst verantwortlich. Das Umweltbundesamt bittet darum, von chemischen oder biologischen Bekämpfungsmitteln Abstand zu nehmen und eine Fachfirma mit der Beseitigung zu beauftragen.

Nähere Informationen: www.wietmarschen.de