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08.02.2019, 15:30 Uhr

Warnstreik bei WKS in Wilsum

Am Freitag, 8. Februar, beteiligten sich 100 Beschäftigte an einem Warnstreik bei der Firma WKS in Wilsum und legten für eine Stunde die Arbeit nieder.

Warnstreik bei WKS in Wilsum

Auch bei WKS in Wilsum artikulierten Beschäftigte ihre Forderungen. Foto: privat

Ebenfalls beteiligten sich die Beschäftigten der Firma Dyckhoff in Rheine mit einer Frühschlussaktion. „Die Botschaft der Beschäftigten ist klar: Die Arbeitgeber müssen ihre bisherige Blockadehaltung aufgeben und mit uns über ein verbessertes Angebot verhandeln“, verweist Karin Hageböck, Geschäftsführerin der IG Metall Rheine und Mitglied der Verhandlungskommission, auf den nächsten Verhandlungstermin, der am 12. Februar in Bielefeld stattfinden wird.

Die Arbeitgeber haben neben einem Nullmonat und für sechs Monate Einmalzahlungen eine Erhöhung der Einkommen um 1,7 Prozent ab 1. September angeboten. Eine weitere Erhöhung soll es zum 1.9.2020 geben. Die Arbeitgeber fordern eine Laufzeit von 28 Monaten. „Bei einer Inflationsrate von circa zwei Prozent stellt dieses erste Angebot der Arbeitgeber noch nicht einmal Reallohnsicherung dar. Die Arbeitgeber haben seltsame Vorstellungen, wie man bei guter Arbeitsmarktlage Beschäftigte im Unternehmen hält“, meint die Gewerkschaft.

Die IG Metall fordert eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 5,5 Prozent, eine verbesserte Altersteilzeit für die Beschäftigten der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie und Gespräche über Umwandlungsmöglichkeiten von Geld in Zeit.