30.12.2021, 12:10 Uhr

„Wachablösung“ im Vorstand der Sportschützen Uelsen

Der erste Vorsitzende Berthold Koning und die zweite Vorsitzende Heidrun Janzen danken Erika Scholten und Gerdine Gysbers für ihr Engagement. Foto: Krol

Der erste Vorsitzende Berthold Koning und die zweite Vorsitzende Heidrun Janzen danken Erika Scholten und Gerdine Gysbers für ihr Engagement. Foto: Krol

Uelsen Bei den Sportschützen Uelsen kam es zur „Wachablösung“ im Vorstand: Gerdine Gysbers und Erika Scholten haben ihre Ämter niedergelegt. „Für die Sportschützen sind die beiden immer noch aktiven Schützinnen besondere Mitglieder. Scholten hat 1970 die Sportschützengruppen mitgegründet und damit auch einen wichtigen Grundstein für den heutigen Bürgerschützenverein Uelsen 1850 gelegt, denn dass alljährlichen Schnurschießen findet in der Schießsporthalle der Sportschützen statt und erfreut sich regelmäßig großer rege Teilnahme“, sagte der erste Vorsitzende Berthold Koning bei einer feierlichen Verabschiedung.

In seiner Rede erinnerte er an die Verdienste, die sich die beiden erworben haben: „Mit dem Bau einer eigenen Schießsporthalle wurde im Juni 1977 begonnen. In mühevoller Eigenarbeit bauten die Sportschützen den Kriechkeller unter der Realschule Uelsen in eine moderne Schießsporthalle samt Clubraum um, sodass im Dezember 1977 die feierliche Übergabe der Anlage stattfinden konnte. Gerdine Gysbers kam 1980 zur Sportschützengruppe. Beide Frauen haben über die Jahre mit ihrem Engagement die Sportschützen belebt, sie haben immer wieder das Gespräch mit dem Kreissportbund als auch mit dem Landessportbund gesucht, haben den Ligenbetrieb im Auge behalten und Mannschaften dafür gemeldet. Zur Zeit gibt es 16 aktive Sportschützen und -schützinnen in fünf Mannschaften (Drei Damen- und zwei Herrenmannschaften), die an Rundenwettkämpfen und Kreismeisterschaften teilnehmen. Immer wieder haben sich Gysbers und Scholten fortgebildet, um für die zwingend erforderliche Einhaltung der Regularien zu sorgen.“

Der Würdigung von Gysbers und Scholten schloß sich auch Kassenwartin des Vereins, Anke Johrmann an. „Ohne die beiden würde es uns heute nicht mehr geben. Wir sind beiden Frauen zu tiefem Dank verpflichtet und werden ihre Arbeit in ihrem Sinne fortsetzen“, so Jormann.

Im kommenden Jahr möchten die Sportschützen ihre Jugendarbeit ausbauen. Sie haben Jugendwarte ausgebildet und möchten den Nachwuchs fördern, um auch den Fortbestand der Sportschützen zu sichern.