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12.11.2019, 17:00 Uhr

Vorlesefrühstück bringt drei Generationen zusammen

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „PlattSatt“ der Emsländischen Landschaft fanden im Zentrum für Generationen der Historisch-ökologischen Bildungsstätte HÖB in Papenburg erstmals zwei Vorlesefrühstücke statt.

Gerd-Folkert Conens, Edeltraud Wotte, Finn Esselmann und Elia Schütte (von links) gestalteten das plattdeutsche Vorlesefrühstück. Foto: Emsländische Landschaft

Gerd-Folkert Conens, Edeltraud Wotte, Finn Esselmann und Elia Schütte (von links) gestalteten das plattdeutsche Vorlesefrühstück. Foto: Emsländische Landschaft

Die Nachfrage bei dem zweiten Frühstückstermin war so groß, dass kurzfristig auf das Don Bosco-Heim ausgewichen wurde. Interessierte Plattproater waren eingeladen, Geschichten oder Gedichte vorzutragen. Wer wollte, konnte auch einfach nur zuhören und ein Frühstück mit vielen selbst gemachten Leckereien genießen. An den Vormittagen beteiligte sich die Ludgerusschule Rhede mit ihren Schülern Finn Esselmann, Gerd-Folkert Conens und Elia Schütte mit der pädagogischen Mitarbeiterin Edeltraud Wotte.

Die Schüler hatten bereits erfolgreich am plattdeutschen Lesewettbewerb teilgenommen und beeindruckten die zahlreichen Zuhörer mit ihren lebendigen Vorträgen. Ihr Können kommt nicht von ungefähr, schließlich steht Platt in der Ludgerusschule schon lange auf dem Stundenplan, was ihr im vergangenen Jahr die Auszeichnung „Plattdeutsche Schule“ des Niedersächsischen Kultusministeriums eingebracht hat.

Auch die pensionierte Lehrerin Angela Klaßen unterhielt mit ihren selbst geschriebenen humorvollen und nachdenklichen Geschichten und Gedichten, die sich zum Beispiel kritisch mit modernen Erziehungsmethoden oder der heutigen Bedeutung von Weihnachten auseinandersetzen. Helena Brune von der HÖB und Linda Wilken von der Emsländischen Landschaft trugen ebenfalls einige ihrer Lieblingstexte vor. Die Idee für das Vorlesefrühstück kam Linda Wilken, als sie nach einem niedrigschwelligen Angebot suchte, an dem sich alle beteiligen können.

„Wir haben im Rahmen zweier Veranstaltungen nun vor insgesamt 90 Leuten gelesen und die Vormittage kam nicht zuletzt wegen des tollen Frühstücksangebots und der qualitativ guten Texte super an“, so ihr Fazit. Eine Wiederholung des Vorlesefrühstücks und weitere plattdeutsche Veranstaltungen sind geplant. „Die Ideen gehen uns nicht aus und es ist schön zu sehen, dass sie so gut angenommen werden“, freut sich Helena Brune. „PlattSatt“

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