09.09.2021, 15:05 Uhr

„Von Klezmer bis Kuba“ mit dem Kulturpass Neuenhaus

Duo NIHZ. Foto: privat

Duo NIHZ. Foto: privat

Lage Der Kulturpass Neuenhaus veranstaltet am 26. September um 17 Uhr das Konzert „Von Klezmer bis Kuba“ in der reformierten Kirche in Lage. In der traditionellen Besetzung Gitarre - Percussion spielen Nina Schwarz und Joris Eikelboom traditionelle und zeitgenössische Musik aus Kuba, Argentinien, Brasilien, Peru und Paraguay. Kurze Texte von lateinamerikanischen Autoren erzählen von der geheimnisvollen Welt des Dschungels, argentinischen Spelunken, urugayanischem Trommelspektakel und einem turbulenten Rendezvous im Wald.

Nina Schwarz studierte klassische Gitarre an der Hochschule für Musik in Wuppertal und Aachen bei Prof. Alfred Eickholt und Prof. Hans-Werner Huppertz. Unterricht bei Vicente Bögeholz sowie Meisterkurse bei Leo Brouwer, Manuel Barrueco, Dale Kavanagh ergänzten ihr Studium. Seit 2000 gibt sie Konzerte solistisch, kammermusikalisch und in Verbindung mit Kunst und Literatur.Sie hat bei den Gitarrenfestivals „AquisGranGuitarra“ und „SpeGtra“ teilgenommen.

Joris Eikelboom ist Absolvent des Artez Conservatorium in Zwolle und ein gefragter Schlagzeuger bei diversen Projekten.

Das Duo NIHZ, mit Bobby Rootveld (Gitarre, Gesang, Perkussion) und Sanna van Elst (Gesang, Blockflöten, Melodica, Glockenspiel) bestreiten den zweiten Teil des Konzertes. Seit 2001 treten die beiden zusammen unter dem Namen „Duo NIHZ“ auf, seit 2010 lebt die Niederländer in Nordhorn. Bei ihren Konzerten kommen Liebe, Leidenschaft, Melancholie, Comedy und Traurigkeit auf eine ganz bemerkenswerte, schöne Art zusammen. Inhalt des Konzerts sind schnelle Klezmer Melodien aber auch das jiddisches Gebet „Shnirele Perele“. Jiddische Lieder wie „Bei Mir Bistu Sheyn“, „Ale Brider“ und „Mein Tuches“ werden kombiniert mit Leonard Cohens „Hallelujah“ und „The Comedian Harmonists“. Auch gibt es eigene Kompositionen des Duos und das niederländische Lied „Amsterdam Huilt“ (Amsterdam weint) und einige Lieder aus Konzentrationslagern, wie beispielsweise „Das Ende“ (komponiert in Auschwitz). Zwischendurch erzählt das Duo von der Familiengeschichte und Herkunft der Lieder, die sie spielen. Vor einigen Jahren haben sie während des International Jewish Music Festivals in Amsterdam für die Interpretation von jüdischer Musik ein „Zertifikat von besonderer Wertschätzung“ empfangen. Das Duo spielte schon in Deutschland, Israel, Vietnam, Taiwan, England, Italien, Dänemark, Niederlande, den U.S.A. und Polen.

Weitere Infos unter kulturpass.de

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