12.02.2019, 16:58 Uhr

Viel Arbeit für die Veldhausener Feuerwehrleute

Von einem besonders arbeitsreichen Jahr konnte der Veldhausener Ortsbrandmeister Michael Wübben seinen Kollegen während der jüngsten Jahreshauptversammlung berichten.

Die beförderten Feuerwehrleute mit Verantwortlichen der Gemeinde, von links Gemeindebrandmeister Christian Patzki, Marc Hauser-Böing, Bert Plokkaar, Tobias Veldhoff, Marcel Scholten, Julia Plokkaar, Samtgemeindebürgermeister Günter Oldekamp, Arne Snoeyink, Ortsbrandmeister Michael Wübben und der stellvertretende Ortsbrandmeister Dennis Glüpker. Foto: privat

Die beförderten Feuerwehrleute mit Verantwortlichen der Gemeinde, von links Gemeindebrandmeister Christian Patzki, Marc Hauser-Böing, Bert Plokkaar, Tobias Veldhoff, Marcel Scholten, Julia Plokkaar, Samtgemeindebürgermeister Günter Oldekamp, Arne Snoeyink, Ortsbrandmeister Michael Wübben und der stellvertretende Ortsbrandmeister Dennis Glüpker. Foto: privat

Die Kameraden der Feuerwehr Veldhausen mussten im abgelaufenen Jahr 56 Mal ausrücken, mehr als doppelt so häufig wie im Jahr 2017, eine Steigerung um mehr als 100 Prozent. Wesentliche Gründe für die Steigerung, so Wübben weiter, seien zum einen der ungewöhnlich trockene Sommer und die neu eingeführte duale Alarmierung bei Einsätzen über Tag. So wurden insgesamt 5582 Dienst- und Einsatzstunden ehrenamtliche Arbeit geleistet. Trotz dieser erheblichen Belastung besuchten von den 45 aktiven Feuerwehrleuten 23 Feuerwehrmitglieder Lehrgänge auf Kreisebene und an den Landesfeuerwehrschulen in Celle und Loy.

Der Personalstand mit 45 Aktiven bei einem Durchschnittsalter von 35,4 Jahren ist sehr gut. Mit 14 Jungen und zwei Mädchen bereitet sich in der Jugendfeuerwehr der Nachwuchs auf seinen künftigen Dienst vor, während in der Alters- und Ehrenabteilung 25 Feuerwehrleute in alter Verbundenheit der Wehr die Treue halten. Für besonders fleißigen Dienstbesuch konnte Wübben gleich vier Aktive ehren. Hartmut Höllmann, Kevin Gielians, Wilko Raben und Nils Semlow erhielten eine Urkunde und ein Präsent für ihr vorbildliches Engagement.

Jugendwartin Verena Molendyk konnte ebenfalls mit einer durchweg positiven Bilanz der Jugendarbeit aufwarten. Insgesamt 516 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 455 Stunden allgemeine Jugendarbeit wurden von der Jugendabteilung geleistet. Höhepunkt des Jahres war dabei sicherlich das Zeltlager bei der Partnerfeuerwehr in Biberach (Baden-Württemberg).

In seinen weiteren Ausführungen lobte Wübben die stets angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde Neuenhaus. Auch sprach er Hermann Gosink, Vorsitzender des Fördervereins seinen besonderen Dank für die vielfältige Unterstützung aus. Samtgemeindebürgermeister Günter Oldekamp hob in seinem Grußwort ebenfalls die gute Zusammenarbeit hervor und sagte auch für die Zukunft weiterhin die Unterstützung von Rat und Verwaltung zu, wobei die gute Jugendarbeit von ihm besonders gelobt wurde. Da durch die vorgesehene Auflastung eines Löschfahrzeuges ein weiterer Bedarf an Fahrern mit der Führerscheinklasse C besteht, sagte er hier eine weitere Finanzierung der Führerscheinausbildung zu.

Zum Ende der Versammlung stand schließlich noch ein besonders erfreulicher Punkt auf der Tagesordnung: Arne Snoeyink und Jonas Fischer wurden zu Feuerwehrmännern und Julia Plokkaar zur Feuerwehrfrau ernannt. Bert Plokkaar und Tobias Veldhoff wurden zu Oberfeuerwehrmännern befördert, während Marcel Scholten und Marc Hauser-Böing ab sofort den Dienstgrad Hauptfeuerwehrmann tragen.

Ems-Vechte