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23.08.2019, 08:00 Uhr

Verkehrssicherheitstag für Rad- und Pedelecfahrer in Rheine

Das Fahrrad hat sich längst zu einem Mobilitätsgaranten entwickelt. Es dient nicht nur zur Erholung, es ist auch ein geeignetes Mittel, um für Bewegung und als gesunde und schöne Freizeitbeschäftigung zu dienen.

Sie stellten das Programm vor, von rechts Polizeihauptkommissar Andreas Kröger (Verkehrssicherheitsberater der Polizei Steinfurt ), Christa Koch (Koordinatorin Seniorenarbeit), Annette Wiggers (Jugendamtsleiterin), Raimund Gausmann (Beigeordneter) Robert Winnemöller (Vorsitzender Seniorenbeirat), Yvonne Deluweit (Stadt Rheine). Foto. privat

Sie stellten das Programm vor, von rechts Polizeihauptkommissar Andreas Kröger (Verkehrssicherheitsberater der Polizei Steinfurt ), Christa Koch (Koordinatorin Seniorenarbeit), Annette Wiggers (Jugendamtsleiterin), Raimund Gausmann (Beigeordneter) Robert Winnemöller (Vorsitzender Seniorenbeirat), Yvonne Deluweit (Stadt Rheine). Foto. privat

Als Alternative zum Auto kann es zudem ein schadstofffreies Transportmittel sein. Leider passieren aber auch mit dem Rad immer wieder Unfälle. Laut Statistischem Bundesamt nehmen die Unfälle dabei drastisch zu. Im vergangenen Jahr verunglückten allein 643 Fahrrad- und Pedelecfahrer auf den Straßen des Kreises Steinfurt. Um solche Unfälle zu vermeiden, sind auch die Radfahrer gefordert. Das richtige Verhalten im Straßenverkehr erhöht die eigene Sicherheit und beeinflusst zudem auch das Verhalten anderer Menschen indirekt. Wie das funktioniert und was jeder einzelne tun kann, damit beschäftigt sich der Seniorenbeirat der Stadt Rheine zusammen mit der Polizei und der Verkehrswacht des Kreises Steinfurt. Mit einem Verkehrssicherheitstag am Samstag, 14. September, auf dem Elisabethplatz, sind die Fachleute von 11 bis 18 Uhr vor Ort und geben wichtige Tipps und Hilfen.

Neben dem Testen von Pedelecs auf einem Übungsparcours stehen die Experten bereit, um grundlegende Informationen und praktische Übungen anzubieten. Zum Thema Verkehrsunfallprävention werden den interessierten Besuchern wichtige Inhalte zum einsichtigen und vorausschauenden Fahren, zum Handzeichen geben, Blickkontakt zu anderen Verkehrsteilnehmern suchen, Abstand halten und Sicherheitszonen schaffen, gegeben. Auch das richtige Einschätzen der eigenen Geschwindigkeit und des Bremsweges, das Sichtfeld von abbiegenden Autos und Lkw – Stichwort: Toter Winkel, das Tragen eines Fahrradhelms wie auch das Thema Verkehrsregeln stehen auf dem Programm. Und auch die richtigen Maßnahmen und das Verhalten nach einem Unfall werden angesprochen. Hör- und Sehtests können an dem Tag ebenfalls durchgeführt werden.

Eine Fahrradwerkstatt gibt Tipps und Ratschläge rund um die technische Sicherheit der Räder; die Polizei führt kostenlose Fahrradregistrierungen durch. Bei einer solchen Registrierung werden die Daten des Fahrrads gespeichert und können im Falle eines Diebstahls abgerufen werden. Damit ist nicht nur das Fahrrad besser gesichert, sondern auch leichter wieder auffindbar. Je beliebter und attraktiver das Fahrradfahren wird, desto mehr muss an die Sicherheit gedacht werden.