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13.08.2019, 13:06 Uhr

Verdienstorden für Horst Hrubesch und Götz Alsmann

Fußball- oder Fernsehstar zu sein, reicht nicht, um sich den Landesorden zu verdienen. Wie Horst Hrubesch und Götz Alsmann sich engagieren, wenn sie nicht am Ball oder am Klavier sind, wissen viele nicht. Jetzt werden sie geehrt.

Verdienstorden für Horst Hrubesch und Götz Alsmann

Horst Hrubesch will Kindern und Jugendlichen zu besseren Startchancen ins Leben verhelfen. Foto: Robert Michael

dpa Düsseldorf Fußball-Legende Horst Hrubesch und der Entertainer Götz Alsmann zählen zu den neuen Preisträgern des Landesverdienstordens Nordrhein-Westfalen.

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) wird sie am 23. August zusammen mit zwölf weiteren Frauen und Männern ehren, wie die Düsseldorfer Staatskanzlei am Dienstag mitteilte. Zu den Preisträgern zählt auch der Schöpfer der „Stolpersteine“ für Opfer des Nationalsozialismus, Gunter Demnig.

Seit 1986 werden besonders engagierte Bürger für herausragende Verdienste um das Gemeinwohl und das Land NRW geehrt. Darunter sind Prominente ebenso wie Menschen, die sonst nicht in der Öffentlichkeit stehen.

Der in Hamm geborene Hrubesch hatte in der Fußball-Bundesliga bei Rot-Weiss Essen begonnen, ehe der Angreifer mit dem Hamburger SV mehrfach deutscher Meister sowie Europapokalsieger wurde. Erfolgreich war der 68-Jährige außerdem unter anderem als Trainer mehrerer DFB-Nachwuchsteams. „Mit gespendeten Trikots für Versteigerungen verhilft er Kindern und Jugendlichen zu besseren Startchancen ins Leben“, so die Staatskanzlei.

Der Musikwissenschaftler Alsmann, der vor allem mit der wöchentlichen WDR-Sendung „Zimmer frei“ 20 Jahre lang ein Millionenpublikum erreichte, lehre an der Universität Münster unentgeltlich Popularmusik, lobte die Staatskanzlei. Darüber hinaus unterstütze der 62-jährige Münsteraner die Hospizbewegung und den Verein „Herzenswünsche“.

Gunter Demnig ist namentlich zwar nicht so bekannt wie die beiden Prominenten; die „Stolpersteine“ des 71-jährigen Künstlers sind aber Millionen Menschen ein Begriff. Seinen ersten habe Demnig 1992 vor dem Kölner Rathaus verlegt, teilte die Staatskanzlei mit. „Inzwischen erinnern in ganz Europa mehr als 70.000 von Gunter Demnig in den Boden eingelassene Messingsteine an Opfer des Nationalsozialismus - mehrere Tausend Stolpersteine in ganz Nordrhein-Westfalen.“