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23.06.2020, 15:56 Uhr

Verband Euregio legt zukünftige Strategie vor

Der grenzübergreifende Zweckverband stellt seine neue Strategie „Euregio 2030“ vor. Foto: Euregio

Der grenzübergreifende Zweckverband stellt seine neue Strategie „Euregio 2030“ vor. Foto: Euregio

Gronau/Enschede Gesundheit, Bildung, Infrastruktur und Verkehr sowie Freizeitwirtschaft. Das sind nur einige der Themen, für die sich die „Euregio“ in den kommenden Jahren einsetzen will. Der deutsch-niederländische Kommunalverband mit Sitz in Gronau/Enschede stellt Mitgliedern und Interessierten jetzt seine neue Strategie „Euregio 2030“ vor, die als solide Grundlage für die grenzübergreifende Zusammenarbeit dienen soll und damit die bisherige Strategie Euregio 2020 ablöst.

Das allgemeine Ziel der „Euregio“ bleibt dabei unverändert: Dazu beitragen, Grenzhindernisse abzubauen, sodass die Menschen in der Euregio die Chancen beider Länder genießen können. Es gibt jedoch auch einige Neuerungen im neuen Strategiedokument. So gehören unter anderem die Themen Unternehmertum, Wasser und Umwelt zu den neuen inhaltlichen Akzenten. Ebenso wird Monitoring in der zukünftigen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit eine größere Rolle spielen. Zudem, so sagt Euregio-Geschäftsführer Christoph Almering, ist es wichtig, dass die Strategie flexibel ist und sich an neue Entwicklungen anpassen kann. Aus diesem Grund soll die Strategie flankiert werden von mehrjährigen Arbeitsprogrammen, in denen die mittelfristigen Ambitionen und Aktionen festgelegt werden.

„Wir wollen eine aktive und breit getragene Strategie“, sagt der stellvertretende Geschäftsführer Tom Lamers. Dies kam bereits im Zustandekommen der Strategie zum Ausdruck, die in den vergangenen zwei Jahren in regem Austausch mit den 129 Mitgliedskommunen entstanden ist. Dieser Dialog soll auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden, um somit den gemeinsamen Einsatz für die Grenzregion zu intensivieren. Dabei wird weiterhin auch das Gespräch mit Studenten und Hochschulen gesucht. Gerade während der Corona-Krise habe sich besonders deutlich gezeigt, wie wichtig eine gute grenzübergreifende Abstimmung sei. Egal ob bei der solidarischen Aufnahme von Patienten aus dem Nachbarland oder grenzüberschreitenden Absprachen und Maßnahmen zwischen Behörden beider Länder, wenn es darum gehe, Infektionen bei Arbeitnehmern von Betrieben, die in einem Land arbeiten und in Unterkünften im anderen Land untergebracht sind, einzudämmen.

„Euregio 2030“ kann von der Website der Euregio www.euregio.eu heruntergeladen werden.

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