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11.11.2019, 13:30 Uhr

Veranstaltung für polnische Mitbürger stößt auf gute Resonanz

Unter den Menschen, die im Ausland einen Beruf erlernt haben und nun in der Grafschaft Bentheim leben und arbeiten, stellen die Polen die größte Gruppe dar. Derzeit sind fast 1400 Einwohner mit polnischer Staatsangehörigkeit hier beschäftigt.

Die Arbeitsvermittlerin Iwona Hasiak im Gespräch mit einem polnischen Bewerber. Foto: Vincent ten Voorde

Die Arbeitsvermittlerin Iwona Hasiak im Gespräch mit einem polnischen Bewerber. Foto: Vincent ten Voorde

Viele von ihnen arbeiten allerdings nicht in ihrem erlernten Beruf. Damit geht für die hiesigen Betriebe wertvolles Fachkräftepotenzial verloren. Der Landkreis Grafschaft Bentheim mit seinen Einrichtungen Grafschafter Jobcenter und Wirtschaftsförderung, die Volkshochschule und die Agentur für Arbeit Nordhorn haben daher in einer Informationsveranstaltung in Bad Bentheim über mögliche Perspektiven in der Grafschaft Bentheim informiert. Die Beteiligten zogen nach der Veranstaltung ein positives Fazit.

„Wir sind mit der Resonanz zufrieden“, so Johannes Osseforth, Teamleiter Arbeitsvermittlung bei der Agentur für Arbeit Nordhorn. „Das Format ist so aufgebaut, dass man sich umfassend über die Themen Arbeiten und Ausbildung in Deutschland, Erwerb der deutschen Sprache, Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen sowie Familie und Beruf informieren lassen kann“.

Zusätzlich stellten im Verlauf der Veranstaltung drei polnische Frauen ihren persönlichen Weg nach Ankunft in Deutschland dar. „Über Sprachkurse und Qualifizierungsmaßnahmen haben diese Frauen es geschafft, Fachkraft zu werden“, so Osseforth. „Es ist schon beeindruckend, wie auf diese Weise bessere Perspektiven sowohl für Arbeitssuchende als auch für Betriebe erreicht werden können“.

„Die wirtschaftliche Situation in unserer Region ist sehr gut. Fachleute werden dringend benötigt“, ergänzt Mareen Schubert vom Landkreis Grafschaft Bentheim „Viele Polen arbeiten derzeit noch im Helferbereich. Hier ist durchaus Potenzial vorhanden“. Johannes Osseforth weist in dem Zusammenhang auf die Qualifizierungs- und Weiterbildungsprogramme der Bundesagentur für Arbeit hin.

Die polnischsprachige Beraterin der Agentur für Arbeit Nordhorn, Iwona Hasiak, berät Interessierte zu den Chancen auf dem Arbeitsmarkt und den Möglichkeiten der Weiterbildung und der Qualifizierung. Informationen hierzu sind beim Integrationszentrum des Landkreises Grafschaft Bentheim, Telefon 05921 966323, E-Mail:polakpotrafi@grafschaft.de, erhältlich.

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