12.10.2021, 15:15 Uhr

Über 500 Mitglieder im Förderverein Kloster Frenswegen

Der neu gewählte Vorstand der Freunde und Förderer der Stiftung Kloster Frenswegen mit von links Gerd Berning, Dr. Marianne Schoppmeyer, Inge Hellweg, Helmut Ruschulte und Heinz-Hermann Nordholt. Foto: Kloster Frenswegen

Der neu gewählte Vorstand der Freunde und Förderer der Stiftung Kloster Frenswegen mit von links Gerd Berning, Dr. Marianne Schoppmeyer, Inge Hellweg, Helmut Ruschulte und Heinz-Hermann Nordholt. Foto: Kloster Frenswegen

NORDHORN Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Mitgliederversammlung der Freunde und Förderer des Klosters Frenswegen fast eineinhalb Jahre nicht stattfinden. Umso mehr freute sich der Vorsitzende Helmut Ruschulte, als er nun zahlreiche Mitglieder begrüßen durfte, um ihnen aus den vergangenen zwei Jahren zu berichten.

Hocherfreut zeigte er sich über die enorm gestiegene Mitgliederzahl. Allein im vergangenen Jahr traten dem Verein 50 neue Personen bei, sodass er zum Ende des Jahres 510 Mitglieder zählte. Dies zeige die überaus hohe Akzeptanz, die das Kloster in der Bevölkerung erfahre und sei ein sehr ermutigendes Zeichen für die Arbeit des Vereins, so Ruschulte. Auch das Spendenaufkommen sei während der Pandemie kräftig gestiegen. Dafür habe auch die im Mai 2020 erschienene Sonderausgabe des Klosterbriefes gesorgt, in der explizit um Unterstützung aufgrund der Pandemie gebeten wurde. Dank dieser Hilfe und staatlicher Unterstützung sei das Kloster besser durch die Pandemie gekommen als anfangs befürchtet.

Nach dem Rückblick auf die Tätigkeiten des Fördervereins folgten die Vorstandswahlen. Helmut Ruschulte wurde als Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer in seinem Amt bestätigt. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden Inge Hellweg, Dr. Marianne Schoppmeyer, Gerd Berning und Heinz-Hermann Nordholt gewählt. Johann Vos und Heinz Hemmers schieden auf eigenen Wunsch aus ihren Vorstandsämtern aus. Beide gehörten dem Vorstand über viele Jahre an. Ruschulte bedankte sich bei seinen beiden Vorstandskollegen, mit denen er immer aufs Beste zusammengearbeitet habe und auf die er sich stets zu 100 Prozent habe verlassen können.

In seinem Ausblick auf das kommende Jahr wies Ruschulte insbesondere auf den Klostermarkt hin, der am 2. Juli 2022 stattfinden soll und mittlerweile das elfte Mal vom Förderverein organisiert werde. Die ökumenische Morgenandacht finde nach wie vor jeden ersten Montag im Monat um 9 Uhr in der Kapelle des Klosters statt. Weitere Veranstaltungen wie etwas das Benefizessen seien geplant, aber noch nicht fest terminiert.

Für den an die Mitgliederversammlung folgenden Gastvortrag war in diesem Jahr Silke Sommerkamp von der Baptistengemeinde geladen, die seit Kurzem als Referentin für Gottesdienst und Gemeindeentwicklung an der Akademie Elstal arbeitet. Sie referierte zu dem Thema „Spiritualität in der Gemeindeberatung“. Nach einem kurzen geschichtlichen Abriss der Gemeindeberatung, deren Anfänge in die 1970er Jahre zurückgehen, verdeutlichte sie ihre Überlegungen am Beispiel der baptistischen Gemeinde. Gemeindeberatung integriere Spiritualität in das Beratungsangebot. Dabei sei Spiritualität eine Haltung und dürfe nicht instrumentalisiert werden, so eine ihrer Schlussfolgerungen.