06.05.2019, 21:00 Uhr

Thomas Berling besucht Schülerforschungszentrum

Mehr als 60 Schülerforschungszentren gibt es bereits in Deutschland im „Netzwerk Schülerforschungszentren“, einer Initiative der Stiftung Jugend forscht und der Joachim Herz Stiftung. Schüler erhalten in den MINT-Fächern zusätzliche Lernimpulse.

Bürgermeisterkandidat Thomas Berling (mitte)  nahm die Idee des Schülerforschungszentrums mit nach Nordhorn und denkt über eine Umsetzung vor Ort nach. Foto: privat

Bürgermeisterkandidat Thomas Berling (mitte) nahm die Idee des Schülerforschungszentrums mit nach Nordhorn und denkt über eine Umsetzung vor Ort nach. Foto: privat

Das Netzwerk beschreibt die Jugendforschungszentren als Sportvereine für „MINT-Athleten“. In Schülerforschungszentren können Kinder und Jugendliche, die sich für Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik interessieren, über einen längeren Zeitraum individuellen Forschungsfragen nachgehen. Hier arbeiten sie einzeln oder in kleinen Teams an individuellen Forschungsprojekten und können sich mit anderen forschungsbegeisterten Mädchen und Jungen austauschen.

Im naturwissenschaftlichen Bereich fehlen jungen Menschen Orte, an denen sie ihren Neigungen nachgehen könnten. Deshalb regte Ali Bayrakar ein möglicherweise neu zu schaffendes Schülerforschungszentrum (SFZ) in Nordhorn an. Bürgermeisterkandidat Thomas Berling griff diese Idee auf und möchte sie in der nächsten Wahlperiode umsetzen.

Eine Arbeitsgruppe mit Ali Bayraktar, Yannik Marchand und Harry Brooksnieder sowie Thomas Berling besuchte hierzu das Schülerforschungszentrum in Osnabrück. Dort ließen sie sich von Prof. i.R. Dr.-Ing. Werner Söte (Vorsitzender des SFZ) und einem Kollegen die Arbeit und Aufgaben des SFZ erläutern. Harry Brooksnieder hatte aus seiner langjährigen Jurortätigkeit bei Jugend forscht schon häufiger die positiven Rückmeldungen aus den verschiedenen SFZs vernommen. Das SFZ richtet sein Angebot an alle Schüler, die Freude am Forschen, Entdecken und Selbermachen haben. Als außerschulische Forschungseinrichtung bildet das SFZ den Mittelpunkt eines lebendigen Netzwerkes zwischen Schulen, Hochschulen und Unternehmen in der Region.

Die Schulfächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) sorgen bei vielen Schülern für große Begeisterung. Der Schulalltag, der durch strenge Lehrpläne bestimmt wird, lädt nicht zum freien Experimentieren und Forschen ein. Dadurch bleiben die Talente und Potenziale unentdeckt. Genau an dieser Stelle setzt der Grundgedanke eines SFZ an. Eine enge Kooperation und Zusammenarbeit wurde durch das Schülerforschungszentrum in Osnabrück angeboten.

Durch spielerische und experimentierfreudige Projekte sollen Jugendliche aus allen Bildungsschichten angesprochen und gefördert werden. So kann neben der Grundausbildung in der Schule eine zusätzliche Ausbildung, die im Interessensgebiet der Jugendlichen liegt, garantiert werden. Durch das SFZ wird ein großer Grundstein für die Förderung der Jugendlichen in der Region gesetzt.

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