21.10.2021, 13:30 Uhr

Texte und Fotos für Ortschronik Grasdorf erbeten

Der Scholtenspeicher ist das älteste erhaltene Haus von Grasdorf. Er steht seit 1977 im Freilichtmuseum in Detmold und stammt aus dem Jahr 1465. Foto W. Friedrich

Der Scholtenspeicher ist das älteste erhaltene Haus von Grasdorf. Er steht seit 1977 im Freilichtmuseum in Detmold und stammt aus dem Jahr 1465. Foto W. Friedrich

Grasdorf Im Herbst 2018 hat sich ein Verein gegründet, der am 1. Oktober 2022 eine Ortschronik von Grasdorf herausgeben will. Zum Vorstand gehören Jan-Egbert Strötker, Jan Kamps, Edgar Züwerink und Egbert Maatmann. Die Chronik soll nächstes Jahr im Oktober unter dem Titel „Grasdorf ist überall, von Lage bis Osterwald, von Esche bis Frenswegen“ erscheinen.

Jeden ersten Donnerstag im Monat treffen sich Mitwirkende und Interessierte um 19.30 Uhr im Hofcafe Strötker unter 3G-Bedingungen (geimpft, getestet, genesen). Nächster Termin ist der 4. November, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer noch interessante Geschichten, Texte oder Fotos besitzt, ist dort willkommen. Kontakt ist auch über Gerrit Jan Beuker, Schürenkamp 4, Neuenhaus, Telefon 2059141 oder E-Mail beuke1@ewetel.net möglich, der die Redaktion des Buches in Händen hat. Eine Materialsammlung zum Buch ist im Internet auf https://www.altreformiert.de/beuker/grasdorf.php abrufbar.

Zur Geschichte Grasdorfs

Seit 1970 ist die ehemals selbstständige Gemeinde Grasdorf ein Ortsteil der Samtgemeinde Neuenhaus. Ein jahrelanges spannendes Ringen um mehr Möglichkeiten für Neuenhaus und Veldhausen ging damit zu Ende. In Grasdorf eingemeindet wurden schon 1929 die zuvor selbstständigen Gemeinden Veldgaar, Bischofspool und Thesingfeld. Das Buch geht auch auf die frühe eigenständige Geschichte dieser Orte ein.

Autoren und Fotografen

Helmut Lensing und Heinrich Voort haben ihre Unterstützung zugesagt. Samtgemeindedirektor Günter Oldekamp hat einen Beitrag über „Grasdorf seit 1970 als Ortsteil von Neuenhaus“ in Arbeit. Viele Seiten sind schon verfasst. Fotoaufnahmen kommen von Ralf Prigge, Werner Pogorzelski und Gerold Meppelink. Letzterer steuert Drohnen- und Luftfotos bei, die Grasdorf aus ungewohnter Perspektive zeigen. Das LEADER und Sparkassenstiftung fördern das Projekt. Weitere Sponsoren werden noch gesucht.

Inhalte des Buches

Etwa ein Drittel des Buches beschreibt auf jeweils einer Seite die Geschichte von Häusern und Höfen, die sich im Adressbuch von 1951 finden. Die heutigen Besitzer oder Bewohner der Häuser gestalten die Seite je nach Wunsch mit Texten, Familienchronik und Fotos. In den drei „Ortsteilen“ Veldgaar, Lugthook und zwischen Dinkel und Vechte ist jeweils ein Team unterwegs, um diese Seiten zu füllen. Alle Häuser von 1951 oder früher sollten ein Informationsschreiben erhalten haben. Die Seiten müssen innerhalb der nächsten Wochen fertiggestellt werden.

Zwischen den einzelnen Kapiteln werden Texte und Geschichten oder auch Auszüge aus der vielfältigen Literatur aus und über Grasdorf erscheinen, die sonst oft kaum zugänglich sind. Sie stammen zum Beispiel von Ludwig Sager, Erika Lichte, Lucie Rakers, Karl Sauvagerd, Karl Lilienthal, Heinrich Kuiper, Sabine Jakob oder Hannegret Schrader. Sie haben über das Reitgaar, den Sövenjüffertieskolk, den Poascheberg oder auch andere Orte und Erlebnisse aus Grasdorf geschrieben.

Wer noch etwas zur Chronik beizutragen hat, ist bei den Treffen willkommen. Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 4. November, 19.30 Uhr, im Hofcafe Strötker statt. Gefragt sind alte Fotos (mit Beschreibung) oder Geschichten aus dem Leben einzelner Personen oder Familien. Sie müssen bis Mitte November angemeldet sein und Ende November unter oben genannter Adresse vorliegen. Der Vorstand des Vereins entscheidet darüber, was aufgenommen werden kann und was nicht.

Das gesamte Buch wird 450 Seiten umfassen. Es soll in DIN A4-Größe erscheinen mit insgesamt rund 600 Fotos. Diplom-Designerin Simone van Nes gestaltet das Werk. Der Vorverkauf startet im Sommer 2022.

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