27.08.2019, 09:00 Uhr

Tag des offenen Denkmals: zweimal offene Türen in Lingen

Der Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September, steht diesmal unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“. Passend zum 100-jährigen Jubiläum des Bauhauses.

Hoffen auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher: (von links) Stadtbaurat Lothar Schreinemacher, Architekt Jürgen Eierhoff vom Büro Liedtke und Lorenz, das für den Umbau des Kulturforums St. Michael verantwortlich ist, Mark Hofschröer vom Kirchenvorstand der St. Bonifatius Kirchengemeinde, der kaufmännische Geschäftsführer der Stadtwerke Lingen, Dr. Ralf Büring, Erika Zech von den Stadtwerken Lingen und Dieter Frerich, Fachdienstleiter Bauordnung und Denkmalpflege. Foto: Stadt Lingen

Hoffen auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher: (von links) Stadtbaurat Lothar Schreinemacher, Architekt Jürgen Eierhoff vom Büro Liedtke und Lorenz, das für den Umbau des Kulturforums St. Michael verantwortlich ist, Mark Hofschröer vom Kirchenvorstand der St. Bonifatius Kirchengemeinde, der kaufmännische Geschäftsführer der Stadtwerke Lingen, Dr. Ralf Büring, Erika Zech von den Stadtwerken Lingen und Dieter Frerich, Fachdienstleiter Bauordnung und Denkmalpflege. Foto: Stadt Lingen

Tausende Türen und Tore von Denkmälern in ganz Deutschland öffnen für interessierte Besucher. In Lingen haben Kultur- und Architekturliebhaber die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen des Kulturforums St. Michael und der ehemaligen Wäschefabrik (heute: Stadtwerke Lingen) zu werfen. Ehemalige Lingener Wäschefabrik: Stadtwerke Lingen 1956 entstand die Lingener Wäschefabrik an der Waldstraße 31 in Lingen und fungierte über viele Jahre als Arbeitgeber für viele Lingenerinnen und Lingener. Der rundum verglaste Flachdachbau mit zwei Geschossen dient heute als Verwaltungsgebäude für die Stadtwerke Lingen GmbH. Interessierte können das Gebäude am 8. September von 11 bis 16 Uhr besichtigen – um 11.30 und 15 Uhr können sie an einer Führung teilnehmen.

Kulturforum St. Michael: 1966 bis 1969 wurde die Kirche im Stadtteil Reuschberge als Gotteshaus der Zivil- und Militärgemeinde der damaligen Bundeswehrkaserne errichtet. Als 2002 der Fortbestand der Kirche vom Bistum nicht mehr gesichert werden konnte, setzte sich eine Bürgerinitiative für den Erhalt des Bauwerks ein. 2003 gründete sich der Verein „Kulturforum St. Michael e.V.“ Das Gebäude dient seitdem als kulturelles Zentrum. Am 8. September ist die ehemalige Kirche von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Führungen werden um 10.30 Uhr und 14.30 Uhr angeboten. Alle Informationen zum Tag des offenen Denkmals finden Interessierte auch unter www.tag-des-offenen-denkmals.de

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