05.02.2021, 16:07 Uhr

Tägliche Besuche für Mutter und Kind in Klinik möglich

Ein Hygienekonzept für die geburtshilflichen Kliniken der Mathias Stiftung in Rheine und Ibbenbüren ermöglicht unter anderem Vätern wieder Besuche nach der Geburt und die Nutzung von Elternzimmern. Foto: Wozniak

Ein Hygienekonzept für die geburtshilflichen Kliniken der Mathias Stiftung in Rheine und Ibbenbüren ermöglicht unter anderem Vätern wieder Besuche nach der Geburt und die Nutzung von Elternzimmern. Foto: Wozniak

Rheine/Ibbenbüren Ein spezielles Hygienekonzept für die geburtshilflichen Kliniken der Mathias Stiftung ermöglicht wieder tägliche Besuche nach der Geburt und die Nutzung von Elternzimmern.

Bisher war es so, dass aufgrund der erhöhten Corona-Infektionszahlen keine täglichen Besuche in den geburtshilflichen Kliniken der Mathias Stiftung möglich waren. Zwar konnte eine Begleitperson bei der Geburt dabei sein, doch nach der Geburt waren tägliche Besuche nicht mehr möglich.

Zur Freude aller werdenden Eltern ändert sich das nun: Die Mathias Stiftung hat ein spezielles Hygiene-Konzept entwickelt, dass wieder tägliche Besuche in den geburtshilflichen Kliniken ermöglicht. Dies gilt ab sofort für Geburten im Klinikum Rheine (Standort Mathias-Spital) sowie im Klinikum Ibbenbüren. So können Mütter die Freude über ihren Nachwuchs mit ihrem Partner oder einer ausgewählten Bezugsperson teilen. Außerdem können Eltern die ersten Tage nach der Geburt wieder gemeinsam mit ihrem Neugeborenen in einem Elternzimmer verbringen, sofern diese Zimmer verfügbar sind. „Wir freuen uns, dass wir mit einem speziellen Hygiene-Konzept Eltern wieder die Möglichkeit bieten können, die besonderen ersten Tage nach der Geburt eines Kindes zusammen zu verbringen.“, sagt Karin Christian, Pflegedirektorin der Mathias Stiftung.

Das Hygiene-Konzept

Und so sieht das Hygiene-Konzept für die geburtshilflichen Kliniken aus: Eltern legen im Kreißsaal eine Besuchsperson fest – meist ist dies der Vater, es ist aber den Eltern freigestellt, um wen es sich handeln soll. Diese fest definierte Person darf nach der Geburt und nach Vorlage der Besuchserlaubnis Mutter und Kind täglich zwischen 14 und 20 Uhr besuchen. Wichtig ist: Die gewählte Person besitzt in der Zeit des Aufenthalts von Mutter und Kind im Krankenhaus das alleinige Besuchsrecht, es lässt sich nicht auf andere Angehörige übertragen. Diese Regelung ist ein wichtiger Bestandteil des Hygienekonzeptes und sorgt für eine jederzeit nachvollziehbare Besucherübersicht im Krankenhaus. Damit die Besuche in den geburtshilflichen Kliniken für Eltern langfristig möglich sind, ist die Einhaltung der bekannten Sicherheitsmaßnahmen notwendig. Dazu zählen das Tragen einer medizinischen Maske sowie die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen.

Wichtige Hinweise zur Patientensicherheit

Die Patientensicherheit ist in der Stiftung Mathias-Spital besonders wichtig, daher dürfen die Väter das Zimmer während des Aufenthalts nicht verlassen. Das gilt auch für die Elternzimmer. Regelmäßiges Lüften sollte ebenfalls beachtet werden. Ist die Besuchszeit vorbei, bittet die Stiftung die Angehörigen, das Krankenhaus auf dem kürzesten Wege zu verlassen. Bei grippeähnlichen Symptomen müssen Besuche zum Schutz von Mutter und Kind sowie anderen Personen im Gebäude sofort eingestellt werden.

Ems-Vechte