28.10.2020, 15:01 Uhr

Sterbekasse zieht positive Bilanz nach Zusammenschluss

Der aktuelle Vorstand mit von links Geschäftsführer Werner Lenk, Schriftführer Patrick Mebius, Jens Stenneken (Mitgliederverwaltung), Beisitzer Günther Knoop, erstem Vorsitzenden Herbert Baltz und zweitem Vorsitzenden Hans Lindemann. Foto: privat

Der aktuelle Vorstand mit von links Geschäftsführer Werner Lenk, Schriftführer Patrick Mebius, Jens Stenneken (Mitgliederverwaltung), Beisitzer Günther Knoop, erstem Vorsitzenden Herbert Baltz und zweitem Vorsitzenden Hans Lindemann. Foto: privat

Nordhorn Es war vor mehr als drei Jahren, als die Grafschafter Sterbekasse (ehemals „Nachbarschaft zur Blanke“) und der Nachbarverein Gegenseitigkeit Neuberlin die Entscheidung zum Zusammenschluss trafen. Seit dem 1. Januar 2017 firmieren sie unter dem Namen „Grafschafter Sterbekasse Gegenseitigkeit“.

Eine gute Entscheidung, wie Hans Lindemann, zweiter Vorsitzender der Sterbekasse, betont. „Fast 6000 Mitglieder, ein motiviertes Vorstandsteam und eine moderne Vereinsführung stellen sicher, dass sich der Verein zum Wohle aller Mitglieder, insbesondere auch durch eine ausgeglichene Mitgliederstruktur, positiv weiterentwickelt. Durch verantwortungsvolles Handeln haben wir eine solide finanzielle Rücklage zur Zufriedenheit aller Mitglieder geschaffen“, sagt Lindemann.

Wie er weiter ausführt, blicken beide Vereine, 1901 beziehungsweise 1931 gegründet, auf eine lange Tradition zurück. Ziel war es, Hinterbliebenen und ihren Angehörigen im Sterbefalle nachbarschaftliche Hilfe und finanzielle Unterstützung zu leisten. Lindemann erklärt die Aufgabe des Vereins genau: „Der Tod eines Angehörigen bringt in der Regel für die Hinterbliebenen neben großer Trauer auch eine enorme finanzielle Belastung mit sich. So können die Kosten einer Beerdigung heutzutage durchaus 5000 Euro und mehr betragen. Aufgrund der gesetzlichen Bestattungspflicht wird deshalb eine individuelle Vorsorge gerade in der heutigen Zeit immer wichtiger. Wir sind ein im Vereinsregister eingetragener Verein mit einer mehr als 5800 Mitglieder starken Gemeinschaft, deren Ziel es ist, im Todesfalle die finanziellen Belastungen der Beisetzung zumindest teilweise unbürokratisch auszugleichen. Jede Person, die nicht älter als 40 Jahre alt ist, kann mit einem niedrigen jährlichen Beitrag sich und seine Familie finanziell absichern. Für den Ehepartner und Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres ist die Mitgliedschaft kostenlos. Sobald Kinder das 18. Lebensjahr vollenden, können diese ebenfalls für einen geringen Jahresbeitrag die Mitgliedschaft eigenständig fortführen.“

Nähere Informationen erfolgen auf der Internetseite www.grafschafter-sterbekasse-gegenseitigkeit.de.

Ems-Vechte