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18.05.2020, 13:49 Uhr

Stegemann ruft zur Nutzung der „Corona-Datenspende-App“ auf

Hände waschen, Abstand halten, Daten spenden: Das rät der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann. Die Daten werden dem Robert-Koch-Institut zur Verfügung gestellt und sollen dabei helfen, einen Überblick über die Infektionsausbreitung zu erhalten.

Ist bereits Datenspender: Albert Stegemann. Foto: Büro Stegemann

Ist bereits Datenspender: Albert Stegemann. Foto: Büro Stegemann

Berlin „Regelmäßig mache ich mich für den Organspendeausweis stark, damit viele Menschen helfen, Menschenleben zu retten. Mit einer Datenspende kann man heute noch leichter Leben retten und die Wissenschaftler bei ihrer Arbeit zur Bekämpfung der Corona-Pandemie unterstützen“, erläutert der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann. Wie über 500.000 Personen hat auch Stegemann eine Datenspende-App des Robert-Koch-Instituts (RKI) heruntergeladen und trägt so zur Erfassung der geografischen Ausbreitung des Virus bei.

Durch das Herunterladen der App „Corona-Datenspende“ und die anschließende Verbindung mit einem Fitnessarmband oder einer „Smartwatch“, werden gesundheitliche Hinweise für die Corona-Forschung übermittelt. Dafür werden lediglich Daten abgerufen, die auf eine Infektion hinweisen können, wie zum Beispiel der Ruhepuls, die Körpertemperatur und Aktivitäts- und Ruhephasen. Treten bei diesen Daten Auffälligkeiten auf, welche auf eine Infektion mit dem Corona-Virus schließen lassen, werden diese mit ihrer vorher angegebenen Postleitzahl verknüpft. Das System ersetzt somit keinen Corona-Test und der Nutzer wird auch nicht über eine mögliche Infektion informiert. Die Erfassung soll lediglich auf die geografische Ausbreitung schließen, um eine angemessene Bewertung der derzeitigen Situation vornehmen zu können. Aufgrund der pseudonymisierten Behandlung der Daten und der Nichterstellung von Bewegungsprofilen bestehen insoweit keine datenschutzrechtlichen Bedenken, heißt es aus Stegemanns Büro.

Mittlerweile hat das RKI die ersten Auswertungen und Erkenntnisse durch die gespendeten Daten veröffentlicht. Unter anderem wird auch die Anzahl der Spenderinnen und Spender in den Landkreisen dargestellt. Dazu Stegemann: „Die ersten Statistiken zeigen, dass im Emsland und der Grafschaft noch ein großes Potenzial besteht. Bisher haben sich erst wenige aus unserer Region beim Robert-Koch-Institut registriert. Des-wegen mein Aufruf: Macht mit und spendet eure Daten. Corona geht uns alle an. Nutzt eure Chance und rettet Leben.“

Weitere Informationen und eine Erklärung zur Einrichtung der Corona-Datenspende-App gibt es auf www.corona-datenspende.de.

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