24.02.2022, 12:55 Uhr

Stadtwerke Schüttorf-Emsbüren erstellen Treibhausgas-Bilanz

Die Geschäftsführer der Stadtwerke Schüttorf-Emsbüren Hartmut Klokkers (links) und Daniel Kollbach möchten das Thema Klimaschutz aufgreifen. Foto: Stadtwerke Schüttorf-Emsbüren

© Hinnerk Schroeer

Die Geschäftsführer der Stadtwerke Schüttorf-Emsbüren Hartmut Klokkers (links) und Daniel Kollbach möchten das Thema Klimaschutz aufgreifen. Foto: Stadtwerke Schüttorf-Emsbüren

Schüttorf Die Stadtwerke Schüttorf-Emsbüren werden künftig noch mehr tun, um das Klima zu schützen. Dafür sind sie der Stadtwerke-Initiative Klimaschutz beigetreten. Das Ziel der aus 44 Stadtwerken bestehenden Initiative: Gemeinsam dem Klimaschutz zu dienen und für eine generationengerechte, weiterhin lebenswerte Zukunft zu sorgen.

Mit dieser Stadtwerke-Initiative, die sich aus dem Stadtwerke-Netzwerk ASEW (Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserver-wendung) heraus formiert hat, wollen die Stadtwerke Schüttorf- Emsbüren zusammen mit ihrem Partner, dem Trink- und Abwasserverband, künftig Klimaschutz vor Ort noch besser gestalten und wirklich leben. „Klimaschutz ist die Generationenaufgabe“, betont Hartmut Klokkers, kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke. „Wir als Energieversorger stehen dabei besonders in der Verantwortung. Als regionales Unternehmen liegt uns sehr daran, dass auch unsere Kinder, Enkel und Urenkel ebenso gut und gerne hier leben und arbeiten können, wie das schon viele Generationen zuvor getan haben. Deshalb müssen und wollen wir das Klima schützen und arbeiten täglich daran, dass die Zukunft in der Grafschaft und im Emsland lebenswert bleibt. Mit dem Beitritt zur Stadtwerke-Initiative gelingt uns das künftig noch besser.“

Der erste Schritt auf dem Weg ist die Erstellung einer Treibhausgas-Bilanz. Diese zeigt, welche Klimaauswirkungen die Arbeit der Stadtwerke Schüttorf-Emsbüren genau haben. Darauf basierend erarbeitet der Schüttorfer Energieversorger eine Dekarbonisierungsstrategie. Diese zeigt auf, wo ab sofort Treibhausgasemissionen zielgerecht vermieden oder reduziert werden können. Damit verbunden ist die Formulierung konkreter Maßnahmen, um dieses Ziel zu erreichen. Wichtige Grundsätze der Stadtwerke-Initiative sind Transparenz und Langfristigkeit. Deshalb wird die Bilanz jährlich angepasst und alle Ergebnisse werden einsehbar auf der Internetseite der teilnehmenden Stadtwerke veröffentlicht. Weil vieles gemeinsam besser geht, bietet die Stadtwerke-Initiative regelmäßige Möglichkeiten, sich über Herausforderungen auszutauschen und aufgekommene Fragen mit Unternehmen zu diskutieren. Ständiges Lernen und errungenes Wissen weiterzugeben ist eine weitere zentrale Grundlage der Stadtwerke-Initiative.

„Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Mitgliedschaft in der Stadtwerke-Initiative unseren Bemühungen um Klimaschutz deutlich zugutekommt“, ist sich Daniel Kollbach, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke sicher. „Wir wissen, dass wir noch viel zu tun haben und der Weg nicht immer leicht sein wird. Doch wenn wir jetzt nicht beginnen, wann dann? Schließlich geht es um die Zukunft unsere Kinder und Enkel.“ Ganz bewusst hat man sich deshalb auf Seiten der Stadtwerke dazu entschlossen, die Verantwortung für dieses bedeutende Projekt in die Hand einer jungen Kollegin zu gegeben. Birte Prus, duale Studentin der Hochschule Osnabrück am Standort in Lingen, ist überzeugt, dass bereits ihre Generation von den Maßnahmen profitieren kann und freut sich über das Vertrauen. Unterstützt wird sie bei Ihrer Arbeit von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen der Stadtwerke.