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16.10.2020, 14:22 Uhr

Stadtpfarrei Nordhorn lädt zu Totengedenken ein

Der Verstorbenen soll auch in Corona-Zeiten gedacht werden. Dafür hat die Stadtpfarrei St. Augustinus entsprechende Regelungen getroffen. Archivfoto: Westdörp

Der Verstorbenen soll auch in Corona-Zeiten gedacht werden. Dafür hat die Stadtpfarrei St. Augustinus entsprechende Regelungen getroffen. Archivfoto: Westdörp

Nordhorn Mit Blick auf die bevorstehenden Gedenk- und Feiertage hat die Stadtpfarrei St. Augustinus Nordhorn in unterschiedlichen Gremien und Ausschüssen Gespräche geführt und Abstimmungen getroffen. „Die Vorüberlegungen zu einer möglichen Gestaltung der weihnachtlichen Festtage sind schon sehr weit vorangeschritten“, berichtet Pfarrer Ulrich Högemann. „Lange wurde die Möglichkeit der öffentlichen Gräbersegnungen offengehalten. Wegen des aktuellen Infektionsgeschehens sind jedoch große Versammlungen auf den Friedhöfen aus Gründen des Gesundheitsschutzes wenig sinnvoll. Auch ist die notwendige Bedingung, auf den Friedhöfen sowohl beim Betreten und Verlassen als auch an den Grabstätten Abstände einzuhalten, kaum umsetzbar“, so Högemann weiter. Das Totengedenken mit dem Entzünden von Kerzen, dem Schmücken der Gräber und dem Gebet für die Verstorbenen des vergangenen Jahres soll daher in diesem Jahr anders, aber nicht weniger intensiv stattfinden.

Regelungen für Totengedenktage

In Abstimmung mit anderen Gemeinden der Grafschaft Bentheim und dem Bistum hat die Stadtpfarrei Högemann zufolge entsprechende Regelungen getroffen. „Alle sind herzlich eingeladen, die Gräber ihrer Angehörigen am Allerheiligentag, zu Allerseelen oder an den darauffolgenden Tagen zu besuchen“, erklärt der Pfarrer. In den Kirchen der Stadtpfarrei und auf den Friedhöfen sollen vor Allerheiligen Andachtstexte bereitliegen, die am Grab gebetet werden können. Die Gebetsvorlage will die Stadtpfarrei auch in ihren kirchlichen Mitteilungen abdrucken. „Darin enthalten sind auch praktische Anregungen für das Totengedenken. Unabhängig davon werden die Gräber am Allerheiligentag oder einige Tage später durch Geistliche und Mitglieder des Pastoralteams mit Weihwasser gesegnet, und zur klassischen Zeit der Gräbersegnung werden die Glocken der Gemeindekirchen zu Ehren der Verstorbenen läuten“, führt Högemann weiter aus.

Trotz der Corona-Pandemie sollen auch in diesem Jahr in der Stadtpfarrei Gottesdienste mit Totengedenken stattfinden, jedoch bitten die Veranstalter um Anmeldung im entsprechenden Pfarrbüro. Der Name der Verstorbenen soll in der jeweiligen Gemeindekirche verlesen werden, wo er oder sie zuletzt oder für längere Zeit wohnhaft war. Für jeden Verstorbenen soll eine Kerze entzündet werden, die die Angehörigen anschließend mit nach Hause nehmen oder zum Grab bringen können. Auch die Gottesdienste und Vorabendmessen zu Allerheiligen am Sonntag, 1. November, bieten laut Högemann eine gute Möglichkeit, der Verstorbenen zu gedenken.

Gottesdienste mit namentlichem Totengedenken

Am Samstag, 31. Oktober, 18.30 Uhr, gibt es eine Heilige Messe in St. Marien Brandlecht. Am Montag, 2. November, 9 Uhr, findet eine Heilige Messe für die Verstorbenen in St. Elisabeth, Friedrich-Runge-Straße, statt, während jeweils um 19 Uhr der Verstorbenen im Rahmen einer Heiligen Messe in St. Josef, Veldhauser Straße, in St. Augustinus, Burgstraße, und in St. Marien, Schlieperstraße, gedacht wird. Am Sonntag, 8. November, 9 Uhr, gibt es eine Heilige Messe für die Verstorbenen in der Michaeliskirche in Klausheide.

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