06.01.2022, 09:05 Uhr

Stadtbibliothek Nordhorn stellt Frühjahrsprogramm vor

Petra Gerster und Christian Nürnberger präsentieren ihr neues Buch „Vermintes Gelände“. Foto: Random House, Kay Blaschke

Petra Gerster und Christian Nürnberger präsentieren ihr neues Buch „Vermintes Gelände“. Foto: Random House, Kay Blaschke

Nordhorn Ab dem 14. Februar lädt die Stadtbibliothek Nordhorn im Rahmen ihres Frühjahrsprogramms zu insgesamt vier Literaturveranstaltungen ein. Sie finden erstmals nicht in der Bibliothek selbst, sondern im Konzert- und Theatersaal statt.

„Erneut bietet die Stadtbibliothek Nordhorn ein kleines Frühjahrsprogramm mit attraktiven Literaturveranstaltungen an“, freuen sich das Leitungsduo der Bibliothek, Martina Kramer und Michael Günther, sowie Kulturreferentin Kerstin Spanke. Der Umzug in den Konzert- und Theatersaal erfolgt aufgrund der Corona-Pandemie. „Dank der großzügigen Platzverhältnisse und einer ausgefeilten Lüftungstechnik bieten sich an dieser Spielstätte mehr Möglichkeiten für Veranstaltungen unter entsprechenden Corona-Auflagen, als in den Räumen der Bibliothek“, so das Veranstaltungsteam.

Den Auftakt macht am Montag, 14. Februar, um 20 Uhr die bekannte Schauspielerin Claudia Michelsen. Michelsen präsentiert anhand von Tagebucheinträgen, Briefen und Gedichten ein ganz persönliches Porträt der großen Stilikone Marlene Dietrich. Bekannt wurde „Die Dietrich“ vor allem durch ihre makellose Eleganz und ihre extravaganten Filmrollen. Umso spannender und berührender zeigen sich in ihren persönlichen Aufzeichnungen die Gedanken, Ängste und Träume einer Frau, die im Dritten Reich Deutschland verließ und nach Amerika auswanderte. Claudia Michelsen ist eine vielseitige Schauspielerin, die unter anderem durch die Serie „Ku´Damm 56“ und zahlreiche Filme Bekanntheit erlangte.

Am Freitag, 11. März, 20 Uhr, sind erneut Petra Gerster und Christian Nürnberger zu Gast in Nordhorn. Die ehemalige „heute“-Nachrichtensprecherin und Journalistin Gerster hat gemeinsam mit ihrem Mann ein aktuelles Buch über die Folgen der Identitätspolitik geschrieben. Bei der Lesung aus ihrem Buch „Vermintes Gelände“ beschreiben sie, wie der Krieg um Wörter unsere Gesellschaft verändert.

Der Schauspieler August Zirner betritt am Freitag, 1. April, gemeinsam mit seiner Tochter Ana Zirner die Bühne des Konzert- und Theatersaals. Unter dem Titel „Ella und Laura – Von den Müttern unserer Väter“ haben sie ein Buch über ihre Familiengeschichte geschrieben. Dazu haben sie sich auf eine beeindruckende Spurensuche begeben. Beginnend im Wien der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen führen die jüdischen Wurzeln ihrer Großmutter und Mutter bis in die USA der Nachkriegsära.

Zum Abschluss der Frühjahrsreihe hat die Stadtbibliothek ein weiteres Mal den Autor und Kolumnisten Axel Hacke eingeladen. Am Dienstag, 3. Mai, wird er sein aktuelles Buch „Ein Haus für viele Sommer“ vorstellen. Darin erzählt er auf seine typisch humorvolle und augenzwinkernde Weise Anekdoten aus den zahlreichen Familienurlauben unter italienischer Sonne.

Eintrittskarten zum Preis von jeweils 18 Euro sind in der Stadtbibliothek Nordhorn erhältlich. Schüler und Studenten zahlen 15 Euro. Mit der GN-Card gibt es einen Euro Ermäßigung. Die Abende werden unter den jeweils aktuell geltenden Regeln gemäß Corona-Verordnung durchgeführt. Im Falle eines Veranstaltungsausfalls wird der Kartenpreis erstattet.

Claudia Michelsen porträtiert die Schauspielerin Marlene Dietrich. Foto: Stefan Klüter

Claudia Michelsen porträtiert die Schauspielerin Marlene Dietrich. Foto: Stefan Klüter

August Zirner hat gemeinsam mit Tochter Ana ein Buch geschrieben. Foto: Bettina Flitner

© Bettina Flitner

August Zirner hat gemeinsam mit Tochter Ana ein Buch geschrieben. Foto: Bettina Flitner

Axel Hacke liest aus seinem Buch „Ein Haus für viele Sommer“. Foto: Matthias Ziegler

Axel Hacke liest aus seinem Buch „Ein Haus für viele Sommer“. Foto: Matthias Ziegler