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10.09.2020, 12:27 Uhr

Stadt Nordhorn ruft zu Vorschlägen für Ehrenamtspass auf

Freuen sich auf viele Vorschläge (von links): Eckart Wassermann vom Arbeitskreis Ehrenamt, Gabi Hülsmann von der Stadt Nordhorn, Bürgermeister Thomas Berling und Helga Hilberink vom Arbeitskreis Ehrenamt. Foto: privat

Freuen sich auf viele Vorschläge (von links): Eckart Wassermann vom Arbeitskreis Ehrenamt, Gabi Hülsmann von der Stadt Nordhorn, Bürgermeister Thomas Berling und Helga Hilberink vom Arbeitskreis Ehrenamt. Foto: privat

Nordhorn Als Dank für den vielfältigen Einsatz ehrenamtlich tätiger Menschen in Nordhorn vergibt die Stadt auch in diesem Jahr wieder ihre Ehrenamts-Pässe. „Die Aktion richtet sich grundsätzlich an Ehrenamtliche jedes Alters, die Stadt begrüßt aber besonders, wenn Jugendliche und junge Erwachsene vorgeschlagen werden“, heißt es aus dem Rathaus.

Für Vereine, Verbände und Initiativen gilt, dass die Zahl der möglichen Vorschläge von der Vereinsgröße abhängt. „So können Vereine mit bis zu 250 Mitgliedern maximal drei Personen für den Ehrenamtspass vorschlagen. Pro 250 weitere Mitglieder darf eine weitere Person vorgeschlagen werden. Somit kann beispielsweise ein Verein mit 3000 bis 3250 Mitgliedern bis zu 15 Personen vorschlagen. Selbstverständlich können ehrenamtlich tätige Einzelpersonen auch unabhängig von einem Verein vorgeschlagen werden“ erläutert Jens Sarnow für die Stadt Nordhorn.

Voraussetzungen

Wer für einen Ehrenamts-Pass vorgeschlagen wird, muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. So müssen Erwachsene über 25 Jahre das Ehrenamt bereits seit mindestens fünf Jahren ausüben. Wer mindestens acht Stunden pro Woche für das Ehrenamt aufwendet, kann bereits nach mindestens zwei Jahren vorgeschlagen werden. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 25 Jahre genügt eine ehrenamtliche Tätigkeit seit mindestens zwei Jahren. Für die Mitwirkung an einem besonderen Projekt kann der Ehrenamtspass jedoch bereits früher verliehen werden.

„Grundsätzlich werden die Pässe an jede Person nur einmal im Leben vergeben. Hierzu gibt es jedoch zwei Ausnahmen: Zum einen können Personen einen weiteren Ehrenamtspass erhalten, wenn sie sich im Rahmen eines bestimmten ehrenamtlichen Projektes besonders für die Gesellschaft eingesetzt haben. Zum anderen können Personen, die den Verein gewechselt haben oder in mehreren Vereinen tätig sind von diesen Vereinen vorgeschlagen werden, sofern ihre erste Ehrung mindestens fünf Jahre zurückliegt“, erklärt Sarnow weiter.

Neu ist, dass der Arbeitskreis Ehrenamt der Stadt Nordhorn in diesem Jahr Personen ansprechen möchte, die sich, unabhängig von den sonstigen genannten Kriterien, verdient gemacht haben. Gesucht werden daher auch Krisenhelfer aus allen Lebenslagen, die sich während der Corona-Pandemie besonders engagiert haben. „Die Corona-Pandemie hat das Leben der gesamten Bevölkerung verändert, aber es gab und gibt in Nordhorn eine Stadtgemeinschaft, die sich unterstützt und sich gegenseitig hilft. Die kleinen und großen Helfer im Jahr 2020 werden daher besonders dazu aufgefordert, ihr ehrenamtliches Engagement anzuzeigen“ heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Der städtische Arbeitskreis Ehrenamt prüft die Vorschläge und wählt die zu ehrenden Personen aus. Ein Rechtsanspruch auf einen Ehrenamtspass besteht nicht.

Viele Vergünstigungen

Mit dem Pass sind für die Dauer eines Jahres zahlreiche Vergünstigungen für die Inhaber verbunden. So gewähren zum Beispiel sämtliche Nordhorner Sportvereine bei Vorlage des Passes freien Eintritt zu allen Sportveranstaltungen mit Ausnahme von Sonderveranstaltungen, wie beispielsweise Pokalspielen. Darüber hinaus erhalten Passinhaber vergünstigte Eintrittskarten beispielsweise für den Besuch des „Delfinoh“-Bades, Theatervorstellungen und weitere Veranstaltungen aus dem Kulturprogramm der Stadt Nordhorn, den Besuch des Tierparks, die UCI Kinowelt Nordhorn sowie für Fahrten mit den Vechtebooten des VVV.

„Die Stadt Nordhorn ruft die Bevölkerung dazu auf, ehrenamtlich Tätige aus allen Bereichen und insbesondere auch Jugendliche für die Vergabe der Ehrenamtspässe vorzuschlagen. Selbstverständlich ist es auch möglich, sich selbst vorzuschlagen. Der sonst übliche Festabend im Dezember wird in diesem ersatzlos ausfallen“, informiert die Stadt.

Vorschläge können bis zum 2. Oktober an die Stadt Nordhorn, Ratsbüro, Postfach 2429, 48522 Nordhorn, eingereicht werden. Das dafür notwendige Formular steht auf www.nordhorn.de zum Download bereit. Weitere Informationen erteilt Gabi Hülsmann vom Ratsbüro der Stadt unter Telefon 05921 878-191 oder per E-Mail an gabriele.huelsmann@nordhorn.de.

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