27.04.2021, 18:00 Uhr

Speker neuer Leiter des Ludwig-Windthorst-Hauses in Lingen

Der 46-jährige Bad Bentheimer Marcel Speker führt ab Juli das LWH in Lingen. Foto: Brendel/LWH

Der 46-jährige Bad Bentheimer Marcel Speker führt ab Juli das LWH in Lingen. Foto: Brendel/LWH

Lingen Marcel Speker wird zum 1. Juli neuer Akademiedirektor des Ludwig-Windthorst-Hauses (LWH) in Lingen. Speker ist Nachfolger des kommissarischen Leiters Heiner Pott, ehemaliger Lingener Oberbürgermeister und niedersächsischer Staatssekretär, der nach dem Weggang des vorherigen Akademiedirektors Dr. Hubert Wissing die Vakanz überbrückt hat.

Erfahrungen aus Journalismus, Politik und Wirtschaft

Für Marcel Speker ist die neue Leitungsfunktion nach eigenen Angaben „eine spannende Aufgabe“, der er sich „mit großer Freude, Einsatz und Hingabe widmen möchte“, weil er das Grundanliegen des LWH für aktuell wie selten zuvor hält. In Anlehnung an das Wirken Ludwig Windthorsts ist Speker überzeugt: „Das schärfste Schwert gegen Populismus ist Bildung“. Der 46-jährige Politikwissenschaftler bringt berufliche Erfahrungen aus Journalismus, Politik und verschiedenen Arbeitgeberverbänden auf Bundes- und Landesebene mit. In den vergangenen Jahren war er, der aktuell als Fachbereichsleiter beim Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (IGZ) in Münster tätig ist, zuständig für die Themenbereiche Öffentlichkeitsarbeit, Arbeitsmarktpolitik und Digitalisierung. Speker ist Mitglied im Beirat des Instituts der deutschen Wirtschaft und ehrenamtlicher Vorstand der Bischöflichen Stiftung Collegium Johanneum sowie stellvertretender Vorsitzender des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU) in der Diözese Münster.

„Bildung bedeutet immer auch Begegnung“

Mit seinem Wechsel zur Katholisch-Sozialen Akademie des Bistums Osnabrück möchte Speker einen Beitrag dazu leisten, das LWH zukunftsfest aufzustellen: „Natürlich bedeutet Bildung immer auch Begegnung. Wir müssen aber auch Antworten auf das durch die Digitalisierungserfahrung absehbar veränderte Nach-Corona-Verhalten der Menschen finden.“ Hier möchte er aus seiner beruflichen Erfahrung Impulse geben und zusammen mit den Mitarbeitern des LWH an der Weiterentwicklung der Akademie arbeiten. Der Bad Bentheimer hat sich zudem vorgenommen, weitere Potenziale für das LWH auch in der Grafschaft zu erschließen.