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10.08.2020, 13:07 Uhr

Spartaner positionieren sich gegen Rassismus

Die Teilnehmer haben sich zum Gruppenbild aufgestellt. Foto: Sparta

Die Teilnehmer haben sich zum Gruppenbild aufgestellt. Foto: Sparta

Nordhorn Auch der Nordhoner Sportverein Sparta 09 hat sich mit seinen Fußballern an der Aktionswoche „#lautundbuntgegenrassismus“ des Kreisjugendrings Grafschaft Bentheim (KJR) am vergangenen Freitagnachmittag beteiligt. „Das es sowohl im Profi- als auch im Amateurfußball Vorfälle mit rassistischen Hintergrund gibt, ist bekannt und traurig zugleich. Es ist nicht zu tolerieren, wenn Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder Hautfarbe diskriminiert oder beleidigt werden, dass gilt auch für den Fußball. Die Aktionswoche des KJR wird von diversen Jugendgruppen begleitet, auch unsere Jugendlichen und jungen Erwachsenen möchten sich deutlich gegen Rassismus positionieren, dass freut mich sehr“, so Dennis Kley Vorstandsmitglied für Jugend & Soziales bei Sparta 09. Aus den unterschiedlichsten Mannschaften von der A-Jugend bis zum Trainer der ersten Herren, sowie Vertreter aus der Boule- und Fahrradabteilung waren zusammengekommen, um das Thema möglichst breit im Verein zu streuen.

Und auch der Stadt Nordhorn ist dieses Thema wichtig und so besuchte der stellvertretende Bürgermeister Alfred Koelmann die Spartaner bei sommerlichen Temperaturen am Jahnplatz, wo nach kurzer Ansprache die ersten Hashtags auf und um das Vereinsgelände und im Stadtteil Bookholt gesprüht wurden, unter anderem in den Sparta- Vereinsfarben „rot-weiss-grün“. „Diese Aktion ist vom KJR wirklich sehr gut vorbereitet, dass Material (Sprühkreide/Schablonen/Flyer) wurden uns gestellt und die Genehmigung von der Stadt Nordhorn eingeholt“, lobte A-Jugend Trainer Björn Meyer die Verantwortlichen des KJR.

Die bunten Hashtags fallen auf, außerdem wurde über die Aktion in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder Snapchat mehrfach von den Spartanern berichtet. „Ich glaube, dass wir mit der Aktion „#lautundbuntgegenrassismus“ viele Menschen in unserem Verein aber auch weit darüber hinaus erreichen konnten und so landet das Thema in den Köpfen und wird sicherlich auch diskutiert“, vermutet Daniel Thier, der sich ehrenamtlich im Verein engagiert und für die Dritte Herren Fußball spielt. Entlang der Veldhauserstraße kamen die Spartaner mit Passanten und Ladenbesitzern über die ungewöhnliche Aktion ins Gespräch und konnten den Menschen berichten, warum ihnen das Engagement zum Thema Rassismus so wichtig ist.

Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich der Vorstand des Vereins dazu entschieden, diese Aktion mit begrenzter Teilnehmerzahl durchzuführen, was jedoch dem Ziel, „innerhalb und außerhalb des Vereins“ für das Thema Rassismus zu sensibilisieren, nicht schadete.

Ems-Vechte