06.12.2021, 11:00 Uhr

Sparkassenstiftung fördert musikalische Ausbildung beim CVJM

Chorleiter Gerhard Lankhorst bedankt sich bei Lars Klukkert, Stiftungsrat der Grafschafter Sparkassenstiftung. Foto: Sparkasse

Chorleiter Gerhard Lankhorst bedankt sich bei Lars Klukkert, Stiftungsrat der Grafschafter Sparkassenstiftung. Foto: Sparkasse

Isterberg Die Grafschafter Sparkassenstiftung unterstützt erneut die musikalische Arbeit in der Grafschaft Bentheim: Die Jungbläser des Posaunenchores des CVJM Immanuel Isterberg-Quendorf erhalten dank einer Spende von 2500 Euro weiterhin die Möglichkeit einer wertvollen musikalischen Ausbildung.

Chorleiter Gerhard Lankhorst nutzte die finanzielle Unterstützung, die vorhandenen Blasinstrumente restaurieren zu lassen und in neue Instrumente zu investieren. So stehen insbesondere für die Ausbildung von Jungbläsern ein weiteres Euphonium sowie eine Tuba zur Verfügung. „Für die Anfängerausbildung benötigten wir dringend neues Material, da die vorhandenen Instrumente nicht mehr bespielbar und teilweise über 50 Jahre alt waren“, so Lankhorst.

„Wir sind davon überzeugt, dass ein Mehr an musikalischer Vielfalt in unserem ländlich strukturierten Raum ein Mehr an Lebensqualität für die in der Region lebenden Menschen bedeutet“, verdeutlicht Lars Klukkert, Stiftungsrat der Grafschafter Sparkassenstiftung. Er fügt hinzu: „Der Verein bietet die Bläserausbildung auch für ungeübte Anfänger an und entwickelt sie in der Form, dass sie später öffentliche Auftritte bewältigen können. Wir sehen den Posaunenchor des CVJM Isterberg-Quendorf als Ausbildungs-Ergänzung zu den Musikschulen in der Grafschaft an.“

Wie Lankhorst berichtet, musste in der Vergangenheit der Unterricht den Corona-Bedingungen angepasst werden. „Vieles lief per Video und Zoomkonferenz ab“, so der Chorleiter, der hinzufügt: „Im Laufe des Jahres konnten wir glücklicherweise wieder in den Präsenzunterricht wechseln.“

Unterstützt wird er von Helga Hoogland, der Landesposaunenwartin der reformierten Kirche. Neben den wöchentlichen Proben fanden vor der Corona-Pandemie jährlich etwa 30 Einsätze bei Gottesdiensten, Hochzeiten, Geburtstagen oder weiteren Konzerten statt. „Wir hoffen sehr, dass wir im nächsten Jahr wieder einigermaßen zur Normalität übergehen können“, so Lankhorst.