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05.07.2019, 20:00 Uhr

Seniorenbeirat hängt 37 Notfallplaketten im Stadtgebiet auf

Der Seniorenbeirat der Stadt Nordhorn hat an 37 Stellen im Stadtgebiet Notfallplaketten installiert. Anhand der darauf aufgedruckten Ortsnummer kann bei einem Notfall von der Rettungsleitstelle der Standort ermittelt und Hilfe losgeschickt werden.

Seniorenbeirat hängt 37 Notfallplaketten im Stadtgebiet auf

Seniorenbeiratsmitglied Herrmann Esschendal (vorne mit Bohrmaschine) und der Vorsitzende Horst-Dieter Dörr (links daneben) präsentierten die Notfallplaketten. Zahlreiche Seniorenbeiratsmitglieder aus der gesamten Grafschaft Bentheim sowie Bürgermeister Thomas Berling und Vertreter von Stadt und NVB nahmen am Vorstellungstermin teil. Foto: privat

Vorrangig wurden Schutzhütten und Bänke an beliebten Rad- und Wanderwegen mit den Plaketten ausgerüstet. Schon Kinder lernen: Im Notfall die 112 anrufen! Dank Mobiltelefonen geht das heute auch von unterwegs, wenn zum Beispiel bei einer Wanderung oder Radtour ein Unfall passiert. Damit Notarzt und Rettungswagen schnell anrücken können, braucht die Rettungsleitstelle allerdings eine möglichst genaue Zieladresse. Doch gerade in der Natur ist der aktuelle Standort oft nicht leicht zu beschreiben, insbesondere wenn man sich in der Gegend nicht gut auskennt.

Hier schaffen die Notfallplaketten Abhilfe. Sie tragen eine eindeutige Identifikationsnummer. Bei der Rettungsleitstelle sind dazu genaue Standortinformationen hinterlegt. Die Plaketten sind gut sichtbar an Schutzhütten und Ruhebänken im gesamten Stadtgebiet angebracht. Wer in der Nähe eines Plakettenstandorts einen Notfall erleidet oder beobachtet, ruft die 112 an und gibt bei der Frage nach dem Standort einfach diese Identifikationsnummer an.

„Wer Vorschläge für weitere Standorte hat, kann diese gerne an uns herantragen“, sagt der Vorsitzende des Nordhorner Seniorenbeirats Horst-Dieter Dörr. Er war im Austausch mit den Seniorenbeiräten der anderen Grafschafter Kommunen auf das Thema aufmerksam geworden. So gibt es bereits vergleichbare Tafeln in Schüttorf und Neuenhaus. In Emlichheim und Uelsen wird ebenfalls an dem Thema gearbeitet.

Dörr bedankte sich gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Berling bei Anja Sunder und Thomas van der Kamp von den Nordhorner Versorgungsbetrieben NVB. Die NVB haben die Finanzierung für die Herstellung der Plaketten übernommen. Außerdem dankte Dörr der Stadt Nordhorn für die organisatorische Unterstützung und die Ermittlung der Geodaten.

Ein ganz besonderes Lob erhielt Seniorenbeiratsmitglied Herrmann Esschendal. Er ist mit dem Fahrrad zu allen 37 Standorten gefahren und hat die Plaketten nach vorheriger Absprache mit dem städtischen Bauhof fachgerecht montiert.

Eine Übersicht über alle Standorte gibt es im Geoportal der Stadt Nordhorn unter www.geoportal.nordhorn.de