26.08.2020, 11:09 Uhr

„Schulen im Landkreis gut auf Schulstart vorbereitet“

Per Videokonferenz tauschen sich Vertreter des Landkreises mit den Leitern der kreiseigenen Schulen aus. Foto: privat

Per Videokonferenz tauschen sich Vertreter des Landkreises mit den Leitern der kreiseigenen Schulen aus. Foto: privat

Nordhorn Am Donnerstag ist es so weit: Rund 19.000 Grafschafter Schüler dürfen nach der Sommerpause wieder in den Unterricht. Und wieder ist alles anders als jemals zuvor. Die Corona-Pandemie bestimmt den neuen Schulalltag, der am Montagabend Thema einer Videokonferenz von Vertretern des Landkreises mit den Leitern der kreiseigenen Schulen war. Kernthema war dabei die Frage nach dem Stand der Vorbereitungen.

Mit einer Rundumabfrage verschaffte sich Landrat Uwe Fietzek einen Überblick über die aktuelle Situation an den Schulen. Wie sehen die Hygienepläne aus? Wie schließt man die maskenfreie Begegnung in engen Bereichen aus? Wie ist es um entsprechendes Material wie Desinfektionsmittel bestellt? Alle Schulleitungen haben sich intensiv Gedanken darüber gemacht, wie Begegnungen zwischen Jahrgängen (sogenannten Kohorten) möglichst vermieden werden kann. Teilweise soll es zeitversetzte Pausen geben, Ähnliches gilt dann später für die Mensen. „In der Besprechung wurde deutlich, dass jede Schule ihre eigene Lösung gefunden hat, die zumeist abhängig von den örtlichen Gegebenheiten ist. Während der Unterricht ohne Maske ablaufen wird, heißt es in der Regel – von Ausnahmen abgesehen: Mund-Nasen-Schutz tragen“, heißt es aus dem Kreishaus.

Der Austausch per Videokonferenz wurde von den Beteiligten als sinnvoll und fruchtbar beschrieben. „Allein einfach einmal zu hören, wie andere Schulen ein Problem angehen, ist für uns schon sehr interessant. Das sind Anregungen, die wir in unsere Überlegungen einfließen lassen können“, war einem Pressesprecher des Landkreises zufolge die einhellige Meinung. Fietzek versprach bei Bedarf oder Problemen einen weiteren Austausch. „Das ist die Begleitung der Einrichtungen, wie wir sie in unserem Konzept für ein Pandemie-Netzwerk festgeschrieben haben. Nur gemeinsam können wir die Auswirkungen von Corona bewältigen“, so der Landrat.

Kein Thema mehr war die Schülerbeförderung. Fietzek wies trotzdem noch einmal darauf hin, „dass die Verkehrsbetriebe ,Verstärkerbusse‘ einsetzen werden, wenn es kritisch wird“. An die Schüler appellierte er: „In Bus und Bahn heißt es: Maske auf die Nase.“

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