07.02.2020, 10:42 Uhr

Schüttorfer Adlerschützen: Neue Ideen für „Fest des Jahres“

Mit neuen Ideen zur Ausrichtung ihres Schützenfestes reagieren Vorstand und Präsdium der Schüttorfer Adlerschützen auf die Nichtverlängerung des Vertrages mit dem bisherigen Festwirt. Unter anderem kommt über Pfingsten das „KunstWerk“ mit ins Spiel.

Der noch amtierende Thron der Schüttorfer Adlerschützen wird sich in diesem Jahr auch im „KunstWerk“ ein Steddichein geben. Foto: privat

Der noch amtierende Thron der Schüttorfer Adlerschützen wird sich in diesem Jahr auch im „KunstWerk“ ein Steddichein geben. Foto: privat

Schüttorf Bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Adler im Vereinslokal „becker´s“ haben Präsidium und Vorstand der Adlerschützen Schüttorf ihre Mitglieder darüber informiert, dass der Vertrag mit dem bisherigen Festwirt des Adler-Schützenfestes nicht verlängert werden konnte. Trotz mehrerer Gespräche ist es leider bisher nicht gelungen, eine Nachfolge zu finden. Nach eingehender Diskussion wurden von den Mitgliedern mit großer Mehrheit entschieden, einen Vorschlag des Präsidium anzunehmen und das Schützenfest in diesem Jahr an Pfingsten, 31. Mai und 1. Juni, im „KunstWerk“ in Schüttorf sowie auf dem Festplatz zu veranstalten. Das genaue Programm wird aufgrund dieser kurzfristig eingetretenen neuen Situation überarbeitet. Auf jeden Fall aber wird am Sonntagabend wieder eine Schützenfestparty mit DJ Tom Mountain und DJ Jens stattfinden. Für die Marsch- und Konzertmusik sind der Gilde Spielmannszug und die Vechtetalmusikanten verpflichtet worden. Traditionell wird am Festmontag – auch im Kunstwerk – das große Frühstücksbuffet veranstaltet.

Vorstandsmitglied Friedrich Loh ist neu im Präsidium und wurde von dessen Mitgliedern zum neuen Präsidiumssprecher gewählt. Dessen Vorgänger Giesbert Boermann hat sich nach 45-jähriger Vorstandsarbeit aus gesundheitlichen Gründen aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen. Er stellt sich aber weiterhin für den Vorstand zur Verfügung und wurde von der Versammlung zum 3. Beisitzer gewählt. Als neue Kassenprüferin wurde Katharina Hildebrandt gewählt.

Der Jahresbericht von Präsidiumssprecher Friedrich Loh war insgesamt positiv, auch wenn zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte kein Schützenkönig beim letztjährigen Schützenfest proklamiert werden konnte. Besonders erwähnte er, dass das erstmals am Ostersonnabend auf dem Festplatz veranstaltete Osterfeuer sehr gut verlaufen wäre und sich die Terminverlegung positiv auf die Besucherzahl ausgewirkt habe.

Dem Kassenbericht von Kassiererin Anke Lüdtke zufolge war unter dem Strich eine positive Jahresbilanz zu verzeichnen. Die Kassenprüfer Andreas Ratering und Uwe Hinkel bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung. Die Kassiererin und dem Vorstand wurden auf Antrag von der Versammlung einstimmig entlastet.

Schießwart Benjamin Koch berichtete von den Erfolgen seiner Abteilung und wies darauf hin, dass das Übungsschießen auf Freitagabend verlegt wurde. Neue Mitglieder seien gern gesehen, heißt es in einer Pressemitteilung.

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