29.09.2022, 13:00 Uhr

Schüttorf hat vier neue öffentliche Ladesäulen für E-Autos

An vier neuen Ladesäulen haben E-Autofahrer nun weitere Möglichkeiten, ihr Fahrzeug in Schüttorf zu laden. Das demonstrieren (von links) die SWSE-Vertriebsmitarbeiter Wolfgang Auffenberg und Ralf Trepkowski. Foto: SWSE

An vier neuen Ladesäulen haben E-Autofahrer nun weitere Möglichkeiten, ihr Fahrzeug in Schüttorf zu laden. Das demonstrieren (von links) die SWSE-Vertriebsmitarbeiter Wolfgang Auffenberg und Ralf Trepkowski. Foto: SWSE

Schüttorf In Schüttorf gibt es vier neue öffentliche Ladesäulen für E-Autos. Mit Unterstützung des Förderprogramms „Ladeinfrastruktur vor Ort“ des Bundes haben die Stadtwerke Schüttorf-Emsbüren (SWSE) in Zusammenarbeit mit den beiden Kommunen die Lademöglichkeiten in ihrem Versorgungsgebiet noch einmal erheblich erweitert. Mit den vier neuen Säulen am Kuhmplatz, an Vechte Bad/Vechtehalle, der Wietkamphalle und im Bereich der Oberschule/Gaststätte Beckers erhöht sich die Zahl der öffentlichen Ladesäulen in der Stadt auf ins-gesamt zehn Säulen, die insgesamt über 20 Ladepunkte verfügen. Zuvor waren bereits drei Säulen bei den Stadtwerken sowie Einzelsäulen am Middendorf-Platz, dem Vechtezentrum und dem Quendorfer See/Else öffentlich nutzbar. Alle haben eine Leistung von 2 x 22 kW. Außerdem wurden in Emsbüren an der Gemeindeverwaltung zwei neue Ladesäulen in Be-trieb genommen, die die bisherigen zwei Ladesäulen am Ems Bad/Schulzentrum erweitern. Aus dem Projekttopf des Bundes erhalten die Stadt Schüttorf und die Gemeinde Emsbüren dafür rund 70.000 Euro. Das entspricht einem Förderanteil von 80 Prozent.

„Für die Größe der beiden Kommunen sind wir jetzt wirklich sehr gut aufgestellt“, betont SWSE-Geschäftsführer Hartmut Klokkers, der als Kriterium bei der Planung der neuen Ladestationen hervorhebt: „Wir haben bewusst öffentliche Plätze herausgesucht, an denen viel los ist oder größere Arbeitgeber wie Schulen ansässig sind.“ Die geographische Lage spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. „Die Ladesäulen sind über das ganze Stadtgebiet verteilt, denn die Zahl der Elektrofahrzeuge wird weiter zunehmen“, sagt Klokkers.

Die Stadtwerke gehen in Sachen E-Mobilität auch selbst voran. „Wir wollen es bewusst für unsere Mitarbeiter fördern, um den CO2-Ausstoß zu begrenzen“, sagt Klokkers. Zusätzlich zu den öffentlichen Ladesäulen wurden deshalb mit Unterstützung eines Landesprogramms 18 neue Ladepunkte auf dem Firmengelände an der Quendorfer Straße geschaffen, kombiniert mit einer PV-Anlage und einem entsprechend ausgelegten Speichersystem. Dazu zählen auch zwei 90 KW Schnellladepunkte. Dieses Projekt wurde mit Bundesmitteln in Höhe von 165.000 € gefördert.

„Wo es Sinn macht, werden wir unsere Fahrzeugflotte auch nach und nach auf E-Fahrzeuge umstellen“, sagt SWSE-Energieberater Wolfgang Auffenberg, der bei den Stadtwerken bereits seit deren Einstieg in die E-Mobilität im Jahr 2009 für den Bereich mitverantwortlich ist. Zusammen mit rund 250 weiteren Stadtwerken in Deutschland gehört das Unternehmen dem Zusammenschluss „Ladenetz.de“ an. Mit Blick auf die Zukunft setzt Klokkers neben der Verbesserung der Lade-Infrastruktur auch auf die Ausweitung von regenerativen Stromquellen, auch bei den eigenen Ladepunkten: „Unser Ziel ist es, für möglich viel grünen und selbsterzeugten Ladestrom zu sorgen.“