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28.11.2019, 06:00 Uhr

Schüler, IHK und IG Metall wollen Azubi-Ticket

Und auch Wirtschaftsminister Althusmann will sogar noch in der laufenden Legislaturperiode ein Azubi-Ticket für Niedersachsen einführen.

Vom Wirtschaftsministerium angedacht ist offenbar eine befristete finanzielle Anschubfinanzierung von vergünstigten regionalen Schüler- und Azubitickets. Diese könnten dann einen größeren Geltungsbereich und eine längere Geltungsdauer bekommen. Foto: dpa

Vom Wirtschaftsministerium angedacht ist offenbar eine befristete finanzielle Anschubfinanzierung von vergünstigten regionalen Schüler- und Azubitickets. Diese könnten dann einen größeren Geltungsbereich und eine längere Geltungsdauer bekommen. Foto: dpa

Das Wirtschaftsministerium will bis zum kommenden Frühjahr ein Konzept vorlegen. Darin soll die Finanzierung des Azubi-Tickets geregelt sein. Aus Sicht der IHK und der IG Metall wäre das nicht auf einen Verkehrsverbund beschränkte Azubi-Ticket der richtige Schritt, um die duale Ausbildung noch attraktiver zu machen.

Die IHK hatte jetzt in einer Umfrage von Auszubildenden und Ausbildungsbetrieben die mögliche Nachfrage nach einem Azubi-Ticket ermittelt. Danach sehen fast 90 Prozent der befragten Unternehmen einen echten Handlungsbedarf beim ÖPNV-Angebot für Auszubildende.

Um die Attraktivität für die Nutzung von Bus und Bahn zu steigern, empfehlen die Befragten vor allem ein preisgünstigeres Monats-/Jahrestickets (knapp 30 Prozent), den Ausbau des ÖPNV-Streckenangebots (18 Prozent) und die Ausweitung des Geltungsbereichs der Tickets (16 Prozent).

Bisher besitzt nur knapp jeder fünfte der befragten Azubis ein entsprechendes Ticket. Die Jugendlichen gaben an, dass sie bei einer Senkung des Ticketpreises (32 Prozent), einer höheren Verbindungsdichte (18 Prozent) sowie bei der Ausweitung des Geltungsbereichs (16 Prozent) verstärkt dazu bereit wären, den ÖPNV zu nutzen. IG Metall Osnabrück