19.05.2022, 14:30 Uhr

„Schellack“ gibt Open-Air-Konzert im Kloster Frenswegen

Zur Musikgruppe Schellack gehören Heinz Bausen, Tobias Klomp, Sabine Kluge, Jürgen Huth und Dieter Linnenbaum (von links). Foto: privat

Zur Musikgruppe Schellack gehören Heinz Bausen, Tobias Klomp, Sabine Kluge, Jürgen Huth und Dieter Linnenbaum (von links). Foto: privat

Nordhorn Das fünfköpfige Ensemble Schellack, eine in der Region mittlerweile bekannte Musikgruppe, gibt am Sonntag, 19. Juni, um 17 Uhr sein erstes Open-Air-Konzert im Innenhof des Klosters Frenswegen in Nordhorn. Musikalische Verstärkung bekommt das Quintett von der bekannten Sopranistin Armanda ten Brink und dem niederländischen Schlagzeuger Yannick Bergevoet. Mit kurzen Informationen und kleinen Anekdoten führt Moderator Reinhard Prüllage das Publikum durch das neue Programm.

Die Gruppe Schellack besteht aus den Grafschafter Musikern Heinz Bausen (Klavier und Gesang), Jürgen Huth (Gitarre und Gesang), Tobias Klomp (Hauptsänger und Moderation), Sabine Kluge (Geige und Gesang) und Dieter Linnenbaum (Kontrabass). Mit dem Lied „Ich hab ein Diwanpüppchen“, einem Foxtrott aus der Operette „Die Blume von Hawaii“, nehmen sie ihre Zuhörer mit auf eine Reise in die Zwanziger- bis Vierzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts – eine Zeit, die ähnlich wie heute von politischen und wirtschaftlichen Krisen und den daraus folgenden sozialen Problemen geprägt war, in der Tanz und Musik aber als Ablenkung von den Alltagssorgen erlebt wurden.

Das Schellack-Ensemble hat sich mit seinem neuen Programm den zu Evergreens gewordenen Melodien aus Filmen und Kabarett, neuerdings auch aus Operetten verschrieben. „Schöne Melodien laden ein zum Mitsingen und Mitsummen. Die Geschichten in den Liedtexten handeln meist von einfachen Menschen mit ihren Wünschen, Problemen und kleinen Schwächen. Sie wollen unterhalten und sind mal witzig und frech, vielfach auch sentimental, aber auch kritisch“, beschreibt Dieter Linnenbaum das Repertoire.

Das Projekt, die Musik und Textbotschaften der „goldenen“ Zwanziger- bis Vierzigerjahre wieder hörbar zu machen, wird durch die Emsländische Landschaft und durch den Heimatverein Grafschaft Bentheim gefördert.

„Da bei Regen der Auftritt in der Kapelle stattfinden würde, gibt es ein reduziertes Ticket-Angebot an Sitzplätzen“, teilen die Veranstalter mit. Bei gutem Wetter können zusätzlich noch Eintrittskarten an der Kasse erworben werden. Karten sind ab sofort im Vorverkauf zum Preis von 16 Euro erhältlich im Kloster Frenswegen, im Bürgerbüro Neuenhaus und bei der Buchhandlung Thalia Nordhorn. An der Tageskasse beträgt der Eintrittspreis 18 Euro. In der Pause besteht die Möglichkeit, kalte Getränke zu erwerben.